Nordthailand Reiseguide: Transport, Essen & praktische Tipps

Stúpy pod vrcholem Doi Inthanon výlet z Chiang Mai na motorce

This post is also available in: Englisch

Nordthailand belohnt Reisende wie kaum ein anderes Ziel auf der Welt. Während die meisten Besucher an Strände im Süden, Bangkok oder Chiang Mai denken, hat der Norden etwas ganz anderes zu bieten: weitläufige Gebirgsketten, alte Tempel, dampfenden Dschungel und einiges der aufregendsten Street-Food-Küche, die du je essen wirst.

Ich habe hier insgesamt mehr als ein Jahr verbracht und dabei über 20.000 Kilometer mit dem Motorrad zurückgelegt – von Highways bis hin zu matschigen Dschungelpfaden – und bin immer noch nicht fertig damit, die Region zu erkunden.

Dieser Artikel ist Teil einer mehrteiligen Serie. Allgemeine praktische Tipps für ganz Thailand findest du im ersten Teil: Thailand: ein ausführlicher praktischer Reiseführer für unabhängige Reisende.

Tipps zu einzelnen Städten, Reisezielen und Highlights findest du in den jeweiligen Guides:

Wenn du Thailand auf eigene Faust bereist, plane unbedingt genug Zeit für den Norden des Landes ein. Wirklich genug Zeit.

Chiang Dao, Tagesausflug von Chiang Mai
Einer der beeindruckenden Gipfel des Nordens — Chiang Dao

Insgesamt habe ich mehr als ein Jahr in Thailand verbracht, den größten Teil davon im Norden. Ich bin über 20.000 Kilometer mit dem Motorrad gefahren – von Highways bis zu überschwemmten Dschungelpfaden. Ich habe unvergessliche Sonnenuntergänge von Berggipfeln aus erlebt, riesige Höhlen erkundet, das Leben in abgelegenen Dörfern ethnischer Minderheiten fotografiert, in Nationalpark-Campingplätzen geschlafen, mit Mönchen geplaudert, Eier in heißen Quellen gekocht, sehr guten Kaffee getrunken und mehr als ein paar wilde Feste mit Einheimischen gefeiert.

Wat Phan Tao beim Yi-Peng-Fest, Chiang Mai
Chiang Mai — Wat Phan Tao beim Yi-Peng-Laternenfest

Und ich habe immer noch nicht alles gesehen, was ich sehen möchte.

In diesem Artikel findest du praktische Erfahrungen und Insider-Tipps speziell für Nordthailand. Die einzelnen Reiseziel-Guides gehen dann tief auf Sehenswürdigkeiten und unvergessliche Erlebnisse ein.

Stupas unterhalb des Gipfels des Doi Inthanon, Tagesausflug von Chiang Mai mit dem Motorrad
Stupas unterhalb des Gipfels des Doi Inthanon — Thailands höchster Berg

Warum Nordthailand bereisen?

Es gibt unzählige Gründe, in den Norden zu fahren. Fast jeder findet hier etwas, das ihn begeistert – das Einzige, was fehlt, ist das Meer. Das erwartet dich:

  • Weitläufige Gebirgsketten mit Gipfeln über 2.500 Metern,
  • rund 60 Nationalparks, größtenteils tropischer Dschungel oder saisonal-tropischer Wald,
  • Hunderte von Wasserfällen — der größte stürzt über 250 Meter in die Tiefe,
  • eine einzigartige Kultur und Geschichte, die sich stark vom Süden Thailands unterscheidet,
  • unzählige Tempel, viele davon mehrere hundert Jahre alt,
  • Essen, in das du dich sofort verliebst,
  • außergewöhnlich herzliche und freundliche Menschen,
  • heiße Quellen,
  • Dörfer verschiedener ethnischer Minderheiten, darunter Akha, Hmong, Karen und Lisu.
FXC5017 1

Thailand-Reisetipps für den Norden

Alles Wichtige über das unabhängige Reisen in Thailand findest du im ersten Teil dieses Guides. Hier teile ich nur Tipps, die speziell für den Norden und für Chiang Mai relevant sind.

Wann nach Nordthailand reisen? Klima & beste Reisezeit

Die beste Reisezeit geht von November bis etwa Mitte März. Die meiste Zeit kannst du mit angenehmen Temperaturen von 22–28 °C rechnen, gelegentliche Schauer frischen die Luft auf. Ab Februar fällt kaum noch Regen, allerdings ist die Landschaft dann am trockensten und wenig grün.

Wichtig zu wissen: Das Wetter in Chiang Mai und oben in den Bergen kann sich enorm unterscheiden. In Chiang Mai kann es in einer Winternacht auf etwa zehn Grad abkühlen – in den Bergen habe ich tagsüber schon fünf Grad erlebt. Pack warme Kleidung ein.

Wolkenmeer im Dezember bei Chiang Rai — und ein empfindlich kalter Morgen
Ein Wolkenmeer im Dezember bei Chiang Rai — und ein empfindlich kalter Morgen

Irgendwann in der ersten Märzhälfte steigen die Temperaturen auf weniger angenehme 30–35 °C, und im Nachbarland Myanmar beginnt die Brennsaison — Bauern zünden ihre Felder an. Der Rauch zieht nach Thailand herüber und die Luft wird wirklich unangenehm und ungesund. Manche Jahre sind schlimmer als andere; die Brennsaison kann vereinzelt schon Ende Februar beginnen.

April und Mai sind extrem heiß — einen Besuch in dieser Zeit würde ich nicht empfehlen. Überleg dir stattdessen Vietnam: Das Wetter dort ist zu dieser Jahreszeit fast ideal.

Ab etwa Mitte Mai kehrt der Regen zurück und die Temperaturen gehen etwas zurück. August und September sind die regenreichsten Monate. Erwarte richtige Monsunschauer, die eine Stunde oder auch mehrere Stunden am Tag dauern können – für Ausflüge bleibt dennoch jede Menge Zeit. Die Landschaft leuchtet saftig grün, Wasserfälle sind beeindruckend voll, und Touristenmassen sucht man vergebens.

Nebelwald am Doi Inthanon, Nordthailand
Nebelwald-Pfad am Doi Inthanon

Wie kommt man nach Nordthailand?

Chiang Mai wird von einer wachsenden Zahl an internationalen Flügen angesteuert, sodass du mit nur einem Umstieg direkt hinfliegen kannst. Optionen aus Europa, Australien, Kanada und den USA sind unter anderem China Airlines über Taipeh, Korean Air über Seoul oder Singapore Airlines über Singapur.

Du kannst auch Fluggesellschaften wie Emirates, Qantas oder Lufthansa auf einem einzigen Ticket buchen, das über Bangkok bis nach Chiang Mai oder Chiang Rai durchgeht – dank Codeshare-Partnerschaften. Das bedeutet eine gesicherte Anschlussverbindung, Gepäck bis zum Endziel durchgecheckt, und bei manchen Airlines passierst du die thailändische Einreisekontrolle erst am Zielflughafen.

Von Bangkok aus sind die beiden besten Wege nach Norden das Flugzeug oder der Nachtzug. Komfortable Fernbusse bedienen ebenfalls viele Ziele, die Fahrtzeit übersteigt allerdings zehn Stunden.

Aus dem Süden gibt es direkte Inlandsflüge — zum Beispiel von Phuket nach Chiang Mai oder Chiang Rai sowie von Ko Samui oder Krabi nach Chiang Mai.

AirAsia am Flughafen Chiang Mai, Thailand
AirAsia fliegt Chiang Mai von anderen thailändischen Flughäfen sowie aus Nachbarländern an

Flug von Bangkok nach Chiang Mai

Die Strecke Bangkok–Chiang Mai ist einer der meistbeflogensten Inlandskorridore der Welt. Flüge starten von beiden Bangkoker Flughäfen — Suvarnabhumi und Don Mueang. Außerhalb von Freitagen, Sonntagen und großen Feiertagen ist es selten ein Problem, am Vortag noch einen günstigen Sitzplatz zu finden.

Mehrere Billigfluggesellschaften bedienen diese Route. Meine persönlichen Favoriten für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis sind Lion Air und Nok Air. Ich fliege aber auch gerne Bangkok Airways: Selbst auf diesem kurzen Hop gibt es eine warme Mahlzeit und Zugang zur zwar bescheidenen, aber angenehmen Lounge an beiden Flughäfen vor dem Abflug.

Nachtzug von Bangkok nach Chiang Mai

Der Nachtzug von Bangkok nach Chiang Mai ist eine großartige Option für Entschleunigungsreisende. Der Zug ist sauber, klimatisiert und relativ modern – ein warmes Abendessen ist inklusive. Günstigere Flüge findest du zwar oft, aber wenn du eine Übernachtung einrechnest, ist der Schlafwagen fast immer die günstigere Wahl.

Der beliebteste Nachtzug, Zug 9, fährt Bangkok um 18:40 Uhr ab und kommt am nächsten Morgen um 7:15 Uhr in Chiang Mai an. Der etwas spätere Zug 13 fährt um 20:05 Uhr ab und kommt um 8:40 Uhr an.

In die andere Richtung fährt Zug 14 um 17:00 Uhr von Chiang Mai ab, Zug 10 um 18:00 Uhr – Ankunft in Bangkok ist jeweils um 6:10 Uhr und 6:50 Uhr. Die Züge 9 und 10 haben die neuesten Waggons.

Innenraum des Nachtzugs von Bangkok nach Chiang Mai, Thailand
Im Innern des Nachtzugs von Bangkok nach Chiang Mai

Die Alternative ist der Tagesexpress, der über 10 Stunden braucht. Das Teilstück zwischen Phitsanulok und Chiang Mai bietet wunderschöne Berglandschaften. Ich persönlich fahre diese Strecke lieber mit dem Motorrad, aber der Zug hat durchaus seinen eigenen Reiz.

WICHTIG — Fernzüge in Bangkok fahren inzwischen vom neuen Krung Thep Aphiwat Central Station ab und kommen dort auch an.

Der Bahnhof von Chiang Mai liegt etwa 30 Minuten zügigen Fußmarschs vom östlichen Tor der Altstadt entfernt. Wenn du nicht unbedingt das Tuk-Tuk-Erlebnis willst, nimm einfach eine der Ride-Hailing-Apps, um ein Taxi zu rufen. Alternativ kannst du einem der geteilten Pick-up-Trucks beitreten – die Fahrpreise innerhalb der Stadt sind fest.

Buche Tickets am besten im Voraus, idealerweise online. Ich empfehle die Plattform 12Go Asia. Rund um thailändische Feiertage, Freitage und Sonntage sind Züge schnell ausgebucht.

Ein Hinweis: Die Klimaanlage läuft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf Hochtouren – pack einen Pullover ein, am besten auch einen Schal.

Alle Expresszüge halten auch in der beliebten Weltkulturerbe-Stadt Ayutthaya – etwa eine Stunde von Bangkok entfernt. Du kannst morgens mit einem beliebigen Nahverkehrszug von Bangkok aus aufbrechen, den Tag beim Erkunden verbringen und dann in Ayutthaya in den Nachtzug nach Norden einsteigen. Denk aber daran, dein Schlafabteil rechtzeitig vorab zu buchen.

Tempel in Ayutthaya, Thailand
Einen Stopp in Ayutthaya empfehle ich wärmstens

Weitere Details zum Zugreisen in Thailand findest du auf Seat 61; speziell zu den Chiang-Mai-Nachtzügen ist Chiang Mai Traveller eine hervorragende Quelle.

Wie lange sollte man in Nordthailand bleiben?

Selbst ein kurzer Besuch in Nordthailand lohnt sich. Drei volle Tage sind das absolute Minimum, eine Woche ist eine viel bessere Ausgangsbasis.

Du könntest aber auch problemlos einen Monat bleiben – erkunden, wandern, essen und unzählige Bergkurven mit atemberaubenden Ausblicken abfahren.

Der Kok-Fluss bei der Stadt Thaton
Der Kok-Fluss bei Thaton — wo Top Gear einmal eine Brücke baute

Wo übernachten in Nordthailand?

Die natürliche Basis ist Chiang Mai, von dem aus du mindestens eine Woche voller Tagesausflüge hast – und leicht noch mehr. Ich miete dort in der Regel ein Zimmer für ein bis drei Monate am Stück, was die Preise erheblich senkt – und ich kann jederzeit für fünf Nächte aufbrechen, um abgelegenere Bergregionen zu entdecken.

Eine beliebte Basis für Bergausflüge ist das leicht bohemische Pai, das in den letzten Jahren jedoch von Party-Touristen überlaufen wurde. Für ein ruhigeres Erlebnis würde ich lieber das abgelegenere Mae Hong Son empfehlen.

Es lohnt sich auch, mehrere Nächte in Chiang Rai zu verbringen, einer angenehm gemächlichen Stadt nahe der Grenze zu Myanmar. Von hier aus kannst du den Weißen Tempel und das Goldene Dreieck besuchen, Dörfer ethnischer Minderheiten in den Hügeln im Landesinnern erkunden, eine Bootsfahrt auf dem Kok-Fluss unternehmen oder in die wunderschönen Berge entlang der Laos-Grenze aufbrechen. Chiang Rai und Mae Hong Son haben beide Direktflüge von Bangkok.

Auf mehrtägigen Touren liebe ich es persönlich, einfach aufs Motorrad zu steigen und eine Unterkunft erst vor Ort zu suchen. Außerhalb von thailändischen Feiertagen und dem chinesischen Neujahr findest du immer ein komfortables Gästehaus oder kleines Hotel zu einem sehr günstigen Preis. Die touristische Infrastruktur in der gesamten Region ist gut ausgebaut, nicht zuletzt dank Inlandstouristen aus Bangkok und anderen wohlhabenderen Teilen Thailands.

Ein echter Geheimtipp: Campingplätze. In fast jedem Nationalpark gibt es einen. Die meisten vermieten bereits aufgebaute Zelte mit Matratze und Bettwäsche, sodass du keine eigene Ausrüstung mitbringen musst. Die Preise sind sehr erschwinglich. Einfach „campsite“ oder „campground“ auf Google Maps suchen.

Für ein paar ruhige Tage im Dschungel liebe ich auch Farm-Stays und Homestays, besonders in Dörfern ethnischer Minderheiten – eine völlig andere Art, das Land kennenzulernen.

FXC5105

Fortbewegung in Nordthailand

Für maximale Freiheit und die besten Erlebnisse kommt nichts an einem Motorrad oder Roller heran. Die allermeisten Orte sind über ordentlich asphaltierte Straßen erreichbar – echtes Offroad-Fahren ist die Ausnahme, nicht die Regel.

Lust auf ein richtiges Motorradabenteuer? Lass dich von unserem Guide zu den schönsten Motorradstrecken in Nordthailand inspirieren – mit Tipps für dieses Fahrerparadies.

Alle Details zum Mieten eines Motorrads oder Rollers findest du im Hauptguide zum unabhängigen Reisen in Thailand. Hier die wichtigsten Punkte in der Kurzfassung:

  • Du brauchst einen internationalen Führerschein mit dem Eintrag für die Klasse Motorrad (A). Thailändische Polizisten erkennen die europäische Regelung nicht an, die Roller unter einer PKW-Fahrlizenz erlaubt. Bußgelder sind zum Glück gering und man lässt dich weiterfahren, aber im Schadensfall kann deine Reiseversicherung zum echten Problem werden. Tipp: Die Mitarbeiter in der Führerscheinstelle sind oft bereit, einen Vermerk wie „bis 125 ccm“ neben den Klasse-A-Stempel zu setzen,
  • miet dir einen richtigen Helm, trag festes Schuhwerk und zieh dir lange Hosen sowie eine Jacke oder zumindest einen Hoodie an. Einen Stein, der von einem LKW hochgeschleudert wird, oder ein Insekt bei 100 km/h auf nackter Haut zu spüren, ist eine Erfahrung, die du dir sparen solltest. Handschuhe gehören ebenfalls dazu,
  • Nicht nach Einbruch der Dunkelheit fahren. Leider hat Thailand einen bekannt hohen Anteil an Fahrerinnen und Fahrern, die sich betrunken ans Steuer setzen.
Honda CB500X in Thailand
Die ideale Art, Nordthailand zu erkunden

Die Reise zwischen Städten ist auch per Bus sehr komfortabel. Fernbusse – etwa zwischen Chiang Mai und Chiang Rai – sind sauber, klimatisiert und bequem. Lokale Busse sind das manchmal nicht, aber sie sind ein echtes asiatisches Erlebnis. Fast alle Strecken führen durch Berge, was Kurven bedeutet, noch mehr Kurven und abermals Kurven. Busse sind mit Abstand die günstigste Option.

Schneller – wenn auch oft magenschonender – sind Minivans. Du kannst sie über deine Hotelrezeption oder ein Touristenbüro buchen; sie holen dich direkt an der Unterkunft ab und setzen dich wieder dort ab.

Natürlich kannst du auch ein Auto mieten. In Thailand herrscht Linksverkehr, ansonsten sind die Straßen im Norden aber nicht besonders anspruchsvoll. Die größte Herausforderung ist der Berufsverkehr in Chiang Mai – den solltest du mit dem Auto lieber meiden. Ein Auto ist allerdings deutlich teurer als ein gemieteter Roller.

Trampen funktioniert ebenfalls ganz gut. Thais haben zwar kein wirkliches Konzept von Anhalten, aber wenn sie einen Ausländer am Straßenrand stehen sehen, halten sie meist an – und dann ergibt sich das Weitere. Ein paar Wörter Thai und die Namen der Ortschaften entlang der Strecke zu kennen ist wirklich hilfreich.

Wenn du lieber nicht vollständig auf eigene Faust reisen möchtest, aber trotzdem interessante Orte zwischen den Destinationen erreichen willst, gibt es eine riesige Auswahl an geführten Touren. Auch hier ist deine Hotelrezeption oder ein lokales Reisebüro die einfachste Anlaufstelle zum Buchen.

Eine geführte Tour buchen

Was essen? Street Food Guide Nordthailand

Für mich ist Nordthailand eines der aufregendsten Food-Reiseziele der Welt. Die schiere Vielfalt Bangkoks findest du hier zwar nicht, aber der Norden macht das mehr als wett: mit herausragendem Street Food, Abendmärkten voller Gerichte, günstigen und brillanten Kantinen und gehobenen Restaurants, die sich überall behaupten könnten.

Street Food in Thailand

Gerichte, die du unbedingt probieren musst:

  • Khao Soi (ข้าวซอย)
    • der klassische Curry-Nudelsuppen-Eintopf Nordthailands, serviert mit zwei Nudelarten – weich geschmorte und knusprig frittierte. Meist mit Hähnchen, es gibt aber auch Versionen mit Rind oder Garnelen,
  • Som Tum (ส้มตำ)
    • der ikonische Thai-Grüner-Papaya-Salat, geraspelt oder mit Limettensaft, Fischsauce, Tomaten, Erdnüssen und reichlich frischer Chili gestampft. Fantastisch – erfrischend und in seiner authentischen Form richtig scharf,
  • Laab (ลาบ)
    • ein Salat, der typisch für Nordthailand und Laos ist. Die Basis ist gehacktes Fleisch – meist Hähnchen oder Rind – mit jeder Menge Kräutern, Limettensaft und Fischsauce,
  • Khao Kha Moo (ข้าวขาหมู)
    • eines meiner persönlichen Lieblingsgerichte auf jeder Nordthailand-Rundfahrt. Ein Klassiker auf Märkten und in Kantinen: perfekt gewürztes, langsam geschmortes Schweinefleisch (oft eine Haxe), serviert mit Reis, Sauce, einem hart gekochten Ei und etwas frischem oder eingelegtem Gemüse,
  • Kuaytiaw (ก๋วยเตี๋ยว)
    • klassische Nudelsuppe vom Straßenstand in einer kräftigen Brühe. Entweder Schwein (Moo) mit Schweinefleischbällchen oder Hähnchen (Gai) mit Sojasprossen und Kräutern. Manche Versionen enthalten geronnenes Schweineblut – wer das nicht möchte, zeigt einfach auf die Schüssel und schüttelt den Kopf,
  • Tom Kha Gai (ต้มข่าไก่)
    • eine aromatische Kokosmilchsuppe mit Hähnchen und Gemüse,
  • Khao Niew Mamuang — Mango Sticky Rice (ข้าวเหนียวมะม่วง)
    • Thailands bekanntestes Dessert: Klebreis mit frischer Mango, übergossen mit Kokosmilch.

Und probier unbedingt so viele Variationen des Street-Barbecues aus, wie du finden kannst. Bestell eine Portion Klebreis, schnapp dir ein Bier, setz dich auf den Bordstein und genieß die Abendstimmung – egal wo du gerade bist.

Barbecue in Nordthailand

Bereit loszulegen? Hier sind die Reiseziel-Guides als nächster Schritt:

Suchst du noch mehr praktische Thailand-Reisetipps für unabhängige Reisende? Wir haben einen sehr ausführlichen Guide zusammengestellt, der alles abdeckt, was du über das eigenständige Reisen in Thailand wissen musst.

Matouš Vinš

Entdecke mehr von Thailand

Planst du noch mehr von deiner Thailand-Reise? Stöbere in unseren weiteren ausführlichen Guides:

Überblick & Planung

Nordthailand

Zentral- & Strandreiseziele

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen