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Die Berge Nordthailands sind ein absolutes Paradies für Motorradreisen. Ob du einfach die Freude am Fahren genießen, eine neue Kultur erleben, uralte Tempel entdecken, fantastisches Essen probieren, faszinierende Menschen kennenlernen oder dich selbst an deine Grenzen bringen möchtest — diese Region hat das alles zu bieten.
Dieser Reiseführer enthält alle Infos zum berühmten Mae Hong Son Loop, Karten für sämtliche Routen und viele praktische Tipps.

Insgesamt habe ich fast 2 Jahre in Thailand verbracht, den Großteil davon im Norden. Auf dem Motorrad bin ich hier über 20.000 Kilometer gefahren — von Autobahnen bis hin zu einsamen Kurvenstraßen mit makellosem Asphalt und schlammigen Dschungelpfaden.
Dieser Artikel richtet sich in erster Linie an erfahrene Fahrer, aber auch wenn du erst kürzlich die Freiheit auf zwei Rädern für dich entdeckt hast, wirst du die Tipps genauso nützlich finden.

Dieser Artikel ist Teil einer mehrteiligen Serie.
Allgemeine praktische Tipps findest du im ersten Teil: Nordthailand Reiseführer – Transport, Unterkunft, Essen und mehr
Tipps zu einzelnen Städten, Reisezielen und Highlights findest du in den jeweiligen Reiseführern.
Die beste Reisezeit für Motorradtouren in Nordthailand
Die ideale Zeit für eine Motorrad-Rundreise in Nordthailand liegt zwischen November und Mitte März.
Von Ende März bis Juni können die Temperaturen auf über 40 °C steigen, und die Regenzeit setzt ein. Von Juli bis Oktober ist es etwas kühler, aber es regnet weiterhin stark.
Du wirst mit sattgrüner Landschaft belohnt, musst aber mit nassen Straßen rechnen — auf kleineren Strecken drohen zudem Erdrutsche oder überflutete Abschnitte.

Wo du ein Motorrad mieten kannst
Chiang Mai, das Zentrum der Region, hat Dutzende von Verleihern, die alles von Rollern bis hin zu großen Motorrädern anbieten. Viele pflegen ihre Flotten jedoch nicht besonders sorgfältig — wähle am besten einen Verleih, der von leidenschaftlichen Fahrern betrieben wird, die ihre Motorräder so warten, als würden sie selbst darauf fahren.
Jeder Verleih wird deinen Pass als Pfand verlangen, dazu möglicherweise ein paar Tausend Baht. Du erhältst Kopien deiner Reisepass- und Visaseiten — du wirst diese unterwegs fast sicher brauchen, und selbst die Polizei akzeptiert in der Regel Kopien. Am besten besorgst du dir vor der Reise einen zweiten Reisepass.
Speichere immer die Telefonnummer des Verleihers für den Notfall.

C & P Big Bike
Als ich vor Jahren gründlich recherchiert und andere Fahrer in Thailand nach ihrer Empfehlung gefragt habe, nannten alle C & P Big Bike. Lan, der Inhaber, ist Mechaniker und leidenschaftlicher Fahrer — genau deshalb sind seine Motorräder immer in einwandfreiem Zustand und nie älter als ein paar Jahre.
Meine Erfahrungen dort waren durchweg ausgezeichnet. Ich hatte zweimal einen Sturz (völlig meine eigene Schuld) und zahlte jedes Mal einen überraschend kleinen Betrag — kein Streit, kein Kleinlichsein wegen winziger Kratzer, nichts.
Buche mindestens zwei Wochen im Voraus; bei längeren Touren oder Wochenenden ist ein Monat oder mehr ideal. In der Hochsaison ist es sehr gefragt — die größte Nachfrage kommt von thailändischen Fahrern aus Bangkok und anderen Landesteilen.
Koffer, Fahrausrüstung, ordentliche Helme, Navisystem und Handyhalterungen sind ebenfalls erhältlich.
Buchungen sind über die Website, per Telefon oder über Facebook möglich.
- Website: www.cpbigbikechiangmai.com
- Facebook: www.facebook.com/cpbigbikeRental
- In Chiang Mai nahe dem Ping River, Karte: maps.app.goo.gl/d8t5ZnEPppa2x5Fh9
Pop Big Bike
Mit Abstand der größte Big-Bike-Verleih in Nordthailand. Die Maschinen werden nicht ganz mit derselben Leidenschaft gepflegt wie bei Lan von C & P, aber du hast dennoch gute Chancen, ein relativ neues, gewartetes Motorrad zu bekommen.
Auch hier wird eine Vorab-Buchung empfohlen, obwohl kurzfristige Verfügbarkeit etwas wahrscheinlicher ist.
- Website: www.popbigbike.com/
- Facebook: facebook.com/popbigbikerentalchiangmai
- Am Rand der Chiang Maier Altstadt, nahe dem Tha Phae Gate, Karte: maps.app.goo.gl/zTFV5Df9jMAK5EY99
Andere Verleihstationen
Einige vorwiegend rollerorientierte Verleiher haben auch ein paar größere Motorräder. Nutze diese nur als letzten Ausweg, wenn beide oben genannten Verleiher ausgebucht sind. Fahre nie ohne gründliche Inspektion los — auf steilen Hügeln und technisch anspruchsvollen Straßen willst du wirklich keine schlechten Bremsen oder eine gerissene Kette.
Von Mr. Mechanic würde ich ebenfalls abraten — obwohl sie einige größere Motorräder haben, sind viele in schlechtem Zustand, und ihre Reaktion bei Problemen ist erfahrungsgemäß… schwierig.
In letzter Zeit sind mehrere Anbieter entstanden, die ausschließlich geführte Motorradtouren anbieten und Motorräder nicht ohne Guide vermieten. Das kann eine tolle Option sein, wenn du dich noch nicht bereit fühlst, eigenständig zu erkunden — ein sehr empfehlenswerter Anbieter ist TBB Tours.

Welches Motorrad soll ich wählen?
Die meisten meiner Touren hier habe ich auf einer Honda CB500X oder CRF250/CRF300 gemacht. Die CB500X für längere Straßentouren, die CRF für gemächliche Bergtouren — wo ich mich unweigerlich auf unbefestigte Wege verleiten lasse.

Beide werden in Thailand hergestellt, was die Importzölle niedrig hält und das Preis-Leistungs-Verhältnis beim Mieten ausgezeichnet macht.
Dasselbe gilt für andere Motorräder in einer ähnlichen Kategorie — mittelgroße Reiseenduros — aus der du viel Auswahl hast:
- Honda NX 500 (im Wesentlichen der Nachfolger der CB500X)
- Kawasaki KLE500
- Kawasaki Versys 650
- Honda Transalp 750
- Triumph Tiger 900
- Suzuki V-Strom 650
Für bestimmte Strecken kann man auch ein stärker straßenorientiertes Motorrad wählen — auch hier empfehlen sich in Thailand hergestellte Modelle, um die Kosten überschaubar zu halten:
- Honda CB650R und CB750 Hornet
- Kawasaki Z650 und Z400
- Kawasaki Ninja 400 und 650
Wenn du bereit bist, ungefähr das Doppelte zu zahlen, greif zu einem großen Reiseenduro wie der Honda Africa Twin oder der BMW R 1250/1300 GS.

Von Motorrädern wie der Honda Rebel — und erst recht von allem im Chopper-Stil oder mit langem Radstand — rate ich dringend ab. Kurven, oft echte Spitzkehren, sind hier überall. Leichtes Einlenken ist unverzichtbar.
Du benötigst einen Internationalen Führerschein mit Klasse A (Motorrad) — selbst wenn du nur einen kleinen Roller fährst. Lokale Polizei und, noch wichtiger, Versicherungen interessiert es nicht, dass dein Führerschein zuhause automatisch kleine Roller unter der PKW-Klasse abdeckt. Dein Internationaler Führerschein ist außerdem nur in Verbindung mit dem Original gültig, mit dem er ausgestellt wurde.

Motorradausrüstung
Trag einen richtigen Helm mit guter Belüftung, feste Stiefel, atmungsaktive Motorradhosen, eine hochwertige Textiljacke und Handschuhe. Am besten bringst du eigene Sachen mit — du brauchst ohnehin nicht viel anderes im Gepäck. Verleiher können dir etwas Ausrüstung leihen, aber die Auswahl ist begrenzt. Kleidung lässt sich manchmal vor Ort kaufen; bei Stiefeln und Helmen wird es schwieriger.
Beim Offroad-Fahren werden hochwertige atmungsaktive Ausrüstung und ein Offroad-Helm noch wichtiger. Ich habe das auf die harte Tour gelernt — ohne die richtige Ausrüstung in der Hitze zu fahren war wirklich unangenehm.
Fahre bitte niemals — auch nicht auf einem kleinen Roller — in Shorts und Flip-Flops, wie es so viele Touristen tun. Du willst wirklich keinen Stein, den ein LKW hochschleudert, oder ein großes Insekt auf der bloßen Haut bei 100 km/h spüren — und du weißt nie, welcher Fahrer als Nächstes vor dir einbiegt.
Eine Navigations-App auf dem Handy ist praktisch, aber für die meisten Routen brauchst du sie nicht ständig vor Augen. Oft fährst du stundenlang auf einer einzigen Straße, und an Kreuzungen sind die Schilder tatsächlich recht eindeutig — anders als in vielen Teilen Europas, wo ein Schild zu einer Großstadt scheinbar zufällig auftaucht, ohne anzudeuten, wie man tatsächlich dorthin kommt.

Worauf du achten solltest
Linksverkehr
Auf dem Motorrad ist das kein großes Problem — du gewöhnst dich schnell daran. Pass nur nach Stopps an Aussichtspunkten auf ruhigen Straßen auf, wenn es leicht passiert, das für einen Moment zu vergessen.
Verkehrsregeln und das Recht der Straße
Die Regeln ähneln denen der meisten Länder, und die Einheimischen halten sich einigermaßen daran — deutlich mehr als in Vietnam oder Indien. Dennoch: Gib LKW und Bussen immer Vorfahrt. Verlasse dich auch nie darauf, dass ein Auto dir die Vorfahrt lässt — gute Praxis überall auf der Welt.
Geschwindigkeitsbegrenzungen
- Innerorts: 60 km/h
- Außerorts: 90 km/h
- Schnellstraßen: 120 km/h
Nicht nach Einbruch der Dunkelheit fahren
Trunkenheit am Steuer ist in Thailand leider weit verbreitet.
Außerhalb von Ortschaften können dir auch Wildtiere mit wenig Vorwarnung die Straße überqueren — einem Wasserbüffel nachts zu begegnen ist keine angenehme Vorstellung.
Motorräder sind nicht versichert
Anders als in vielen westlichen Ländern haben thailändische Verleihfirmen keine Vollkaskoversicherung. Es gibt nur eine einfache Haftpflichtversicherung, die sehr wenig abdeckt — wenn du das Auto von jemandem zerkratzt, zahlst du die Rechnung.
Ich habe bisher keine vernünftige externe Versicherungsoption für Mietmotorräder gefunden, also fahre entsprechend vorsichtig. Eine solide private Haftpflichtversicherung ist auf jeden Fall sinnvoll.

Weitere praktische Tipps
Unterkunft
Ich fahre meistens einfach los, bis ich Lust bekomme anzuhalten, und suche mir dann spontan etwas. Außerhalb thailändischer Feiertage und des chinesischen Neujahrsfests findest du problemlos ein angenehmes Gästehaus oder kleines Hotel zu einem sehr vernünftigen Preis.
Die touristische Infrastruktur ist in der gesamten Region gut ausgebaut, vor allem dank einheimischer Besucher aus Bangkok und anderen wohlhabenderen Teilen Thailands.
Wenn ich nicht irgendwo sehr touristisches ansteuere oder vorab gebucht habe, versuche ich, zwischen 16 und 17 Uhr an meiner Unterkunft anzukommen. Falls die voll ist und ich weiterfahren muss, kann das leicht eine weitere Stunde Fahrt bedeuten.
Essen
Ich liebe Thai-Essen — und die nordthailändische Küche ganz besonders. In jeder halbwegs größeren Stadt findest du Abendmärkte voller Essensstände, günstige (und ausgezeichnete) lokale Restaurants, Straßengrill und oft auch anständige Restaurants.

In Bergdörfern wird es etwas schwieriger — Essen findest du immer, aber du musst zur richtigen Zeit da sein. Frühstück idealerweise vor 9 Uhr, Mittagessen zwischen 11 und 14 Uhr, Abendessen ab etwa 17 oder 18 Uhr bis 20 Uhr.

Kraftstoff
Da Einheimische mit Rollern und kleinen Motorrädern sogar in die entlegensten Bergdörfer fahren, findest du irgendwo immer Kraftstoff — oft in PET-Flaschen in einem lokalen Laden. Nutze aber eine richtige Tankstelle, wenn eine verfügbar ist. Entlang der Hauptstraßen gibt es reichlich davon.
Die Kraftstoffpreise liegen bei etwa der Hälfte bis zwei Dritteln dessen, was du in Westeuropa zahlst — zum Zeitpunkt des Schreibens rund 0,70–0,90 € pro Liter. Große Tankstellen akzeptieren Kreditkarten, aber trage immer genug Bargeld als Reserve.
An den meisten Tankstellen wirst du bedient — fahr einfach an die Zapfsäule, öffne den Tank und sag „full.“ Oder halte den Betrag in Baht hoch, den du möchtest. Ich musste fast nie vom Motorrad absteigen, um zu tanken.
Normalerweise bekommst du automatisch 95 Oktan. In sehr abgelegenen Gebieten gibt es manchmal nur 91 Oktan. Das schadet dem Motor kurzfristig nicht und du wirst kaum einen Leistungsunterschied merken, ist aber auf Dauer nicht ideal für den Motor.

Weitere praktische Tipps findest du im Nordthailand Reiseführer — Transport, Unterkunft, Essen und mehr.
Motorradrouten Nordthailand auf einen Blick
Hier ist ein schneller Überblick über die wichtigsten Motorradrouten in Nordthailand, die weiter unten beschrieben werden. Entfernungen und Zeiten sind ungefähre Angaben und hängen davon ab, wie viele Stopps und Umwege du machst.
| Route | Ungefähre Distanz | Empfohlene Zeit | Schwierigkeitsgrad | Empfohlenes Motorrad |
|---|---|---|---|---|
| Samoeng Loop | ~100 km | Halber Tag | Einfach | Roller / beliebig |
| Doi Suthep & Chiang Dao Tagestouren | Variabel | Halber–1 Tag | Einfach | Roller / beliebig |
| Doi Inthanon Loop | ~150 km | 1 Tag | Einfach–Mittel | Beliebig |
| Mae Hong Son Loop | ~600 km | 3–4 Tage | Mittel | 250cc+ |
| Pai | ~135 km | 1–2 Tage | Einfach–Mittel | Beliebig |
| Doi Ang Khang | ~160 km | 1 Tag | Mittel (steile Anstiege) | 150cc+ |
| Chiang Rai & das Goldene Dreieck | ~200 km | 2 Tage | Mittel | Beliebig |
| Phu Chi Fa & Phu Chi Dao | ~100 km | 1–2 Tage | Mittel | Beliebig |
| Nan, Doi Phu Kha & Straße 1148 | ~300 km | 2–3 Tage | Mittel–Schwer | 250cc+ |
| Mae Sot | ~300 km | 2 Tage | Mittel | Beliebig |
| Sukhothai, Loei & Phetchabun | Variabel | 2–3 Tage | Einfach–Mittel | Beliebig |
Tagestouren und Loops ab Chiang Mai
Fangen wir mit dem an, was die meisten Fahrer zuerst wollen: kurze Touren ab Chiang Mai mit Stopps an den wichtigsten Highlights wie Tempeln, Wasserfällen und Höhlen. Diese Routen lassen sich auf viele Arten kombinieren oder anpassen — sie sind alle darauf ausgelegt, schöne Kurvenstraßen mit Aussichten einzuschließen. Fast alle können je nach Zeit und Energie verkürzt oder verlängert werden.
Ausführliche Tipps zu bestimmten Sehenswürdigkeiten rund um Chiang Mai findest du im Reiseführer für Chiang Mai und Umgebung.

Doi Suthep
Ein Nationalpark und Berg, der direkt über Chiang Mai steil aufsteigt. Die meisten Besucher machen den Weg nach oben, leider meist nur zum berühmten Tempel Wat Phra That — und zu ihrem noch größeren Verlust selten mit dem Motorrad. Dabei ist die Straße hinauf großartig.

Halte für einen Kaffee im Dorf Doi Pui an, streife durch die Gegend und fahre dann weiter zum kleinen Dorf Khun Chang Khian. Versuche, Wat Phra That am späten Nachmittag zu erreichen, um den Sonnenuntergang zu erleben. Auf dem Rückweg abwärts aufpassen — ich wurde einmal in der Dämmerung von einem recht großen Dschungelvogel getroffen.
- Geeignet für Anfänger auf einem Roller.
- Streckenlänge: 70 km
- Empfohlene Zeit: 4–6 Stunden
- https://maps.app.goo.gl/U66ju8pxNhagT27A8

Samoeng Loop rund um den Doi Suthep
Ein sanfter Einstieg in Nordthailand. Ein schöner, entspannter Loop rund um den Doi Suthep, der dich im Handumdrehen aus der Stadt in wunderschöne Natur und lohnende Aussichtspunkte entführt.
Halte am Mae Sa Wasserfall, der kleinen Kalksteinhöhle bei Ma Sap, iss zu Mittag in einem der lokalen Restaurants in der Stadt Samoeng und gönn dir einen Kaffee bei Cypress Lanes. Die Fahrtrichtung spielt keine Rolle.
- Geeignet für Anfänger auf einem Roller.
- Streckenlänge: 92 km
- Empfohlene Zeit: 4–6 Stunden
- https://maps.app.goo.gl/5iHe7UUiSnVHmsAd8

Doi Inthanon Loop
Thailands höchsten Gipfel solltest du auf keinen Fall auslassen — allein schon wegen des außergewöhnlichen Hochlagen-Regenwaldes knapp unterhalb des Gipfels und der Aussicht von den zwei berühmten Stupas. Und das Fahren selbst: Die Straße führt bis ganz nach oben.
Brich früh auf, um den langweiligen Autobahnabschnitt am Anfang so schnell wie möglich hinter dich zu bringen und so viel Zeit wie möglich für die Erkundung des Parks und die Kurven zu haben. Sobald du in den Nationalpark abbiegst, beginnt der Anstieg zum Gipfel — über 2.000 Höhenmeter.

Besonders im mittleren Abschnitt gibt es herrliche, schnelle Kurven. Weiter oben wird es etwas langsamer, vor allem weil das Überholen schwieriger wird — leider ist hier nicht wenig Verkehr. Wenn es eine Route gibt, bei der ich ausnahmsweise zu einem stärkeren Motorrad raten würde, dann diese.
Für die Rückfahrt nimm die kurvenreiche Straße 1284 und dann 1013. Aber zuerst: der Abstecher zum Mae Pan Wasserfall.
- Streckenlänge: 226 km
- Empfohlene Zeit: Ganzer Tag
- https://maps.app.goo.gl/NRf6553ystnrGjo76

Chiang Dao
Einer meiner Lieblingsorte in der gesamten Region. Ein beeindruckender Felsberg, der steil von rund 400 Metern über dem Meeresspiegel auf 2.175 Meter aufsteigt. Bis ganz nach oben kannst du nicht fahren, aber schon der Fuß des Berges lohnt einen Besuch wegen seiner Höhlen, Tempel und der besonderen Atmosphäre — und die Fahrt dorthin macht richtig Spaß.

Ich nehme normalerweise den Loop durch Phrao, wo du eine lange Strecke sehr ruhiger Straße genießt. So kurvenreich oder dramatisch wie Doi Inthanon ist es nicht, aber die Landschaft ist wunderschön.
Die meisten Kurven (auf einer kleinen Straße) gibt es beim Anstieg zum Aussichtspunkt Doi Lhung Chiang Dao. Alternativ fährst du bis zur Stadt Mueang Khong — beachte aber, dass du denselben Weg zurückfahren musst, es sei denn, du bist bereit, einen unbefestigten Weg mit mehreren Flussdurchfahrten in Angriff zu nehmen.

- Streckenlänge: 248 km (kann verkürzt werden)
- Empfohlene Zeit: Ganzer Tag oder zwei Tage
- https://maps.app.goo.gl/rVHbckEmQCHKof2N9

Thep Sadet und Mae Chedi – Straße 1252
Eine tolle Gegend westlich von Chiang Mai, ideal für ein gemächlicheres, erkundendes Tempo. Das fahrerische Highlight ist eindeutig Straße 1252. Du kannst problemlos beim Lychee Aussichtspunkt umkehren und mehr Zeit für Abstecher und Stopps unterwegs einplanen — zum Beispiel das Dorf Mae Kampong, über das ich mehr im Chiang Mai Reiseführer schreibe.
- Streckenlänge: 269 km (kann erheblich verkürzt werden)
- Empfohlene Zeit: Ganzer Tag
- https://maps.app.goo.gl/bPPX6V8cn75L9Uth8

Der Mae Hong Son Loop – Thailands legendärste Motorradtour (1.864 Kurven)
Der legendäre Mae Hong Son Loop ist meiner Meinung nach eine Route, die jeder Motorradfahrer mindestens einmal gefahren sein sollte.
Auf rund 600 Kilometern erlebst du fast alles, was Nordthailand zu bieten hat: endlose Kurven, Panoramablicke, Berge, Kalksteinformationen, eine riesige Tropfsteinhöhle, Wasserfälle, Dschungel, Tempel, verschiedene ethnische Gemeinschaften, fantastischen Straßengrill und gemütliche Abende beim Bier mit anderen Reisenden.
Du kannst die Tour im Eiltempo mit Stopps nur an den besten Highlights absolvieren oder dir Zeit lassen, erkunden und Umwege machen. Beide Ansätze lohnen sich — deshalb bin ich die Route schon mehrmals gefahren.

Die Fahrtrichtung spielt kaum eine Rolle. Ein Tipp: Wenn du Doi Inthanon ans Ende des Loops legst, kannst du die Nationalparkgebühr oft umgehen, da Straße 1192 von Mae Chaem am Haupteingang vorbeiführt. Zumindest war das so, als ich diese Strecke zuletzt 2019 gefahren bin.

- Streckenlänge: 565 km
- Empfohlene Anzahl Tage: 3–6
- https://maps.app.goo.gl/8v1cArc1bTH2WL4i7

Vorgeschlagener Reiseverlauf
Tag 1
Fahre von Chiang Mai nach Pai. Entweder auf dem klassischen Weg über Straße 1095 oder auf dem längeren Umweg über die ruhige 1349 und 1265. Die Karte für die zweite Option findest du weiter unten im Artikel unter der eigenständigen Pai-Tour.
Lass dir viel Zeit, die Umgebung von Pai zu erkunden. Besuche mindestens den Grand Canyon und das chinesische Dorf. Auch die heißen Quellen, in denen du ein Bad nehmen kannst, sind sehr empfehlenswert.

Tag 2
Brich früh auf. Du hast gute Chancen, ein Wolkenmeer zu erleben — eine echte Temperaturinversion mit strahlender Tropikensonne darüber — vom höchsten Punkt der Straße am Aussichtspunkt Doi Kiew Lom. Das Café dort serviert überraschend guten Eiskaffee.
Den Berg hinunter hast du die Wahl zwischen zwei Höhlen: der größeren, aber etwas weiter entfernten Nam Lod oder der etwas kleineren Pha Mon direkt an der Hauptstraße. „Kleiner“ bedeutet hier immer noch atemberaubend.

Weiter in die Stadt Mae Hong Son. Checke irgendwo ein und fahre dann zum Tempel Wat Phra That Doi Kongmu hinauf. Der Abendmarkt am See im Stadtzentrum ist hervorragend.

Tag 3
Frühstücken, Kaffee holen und Richtung Süden aufbrechen. Heute ohne Eile. Halte kurz am Aussichtspunkt Pha Bong an und folge etwas weiter dem Touristenschild links mit der Aufschrift „Ban Mong Microwave.“ Kein Scherz, und keine Sorge — du fährst nicht in eine Mikrowelle. Nur zu einem Sendemast über einem Hmong-Dorf, von dem aus sich ein spektakuläres Panorama in alle Richtungen öffnet.

Fahre idealerweise bis nach Mae Chaem weiter.
Tag 4
Richtung Doi Inthanon. Mach den Abstecher zu den Pa Pong Piang Reisterrassen, aber beachte, dass die Reisfelder im Winter möglicherweise trocken sind — trotzdem sehenswert, besonders wenn du den Morgennebel erwischst.
Halte am Mae Pan Wasserfall für ein Bad, dann folgt der grandiose Anstieg zum Doi Inthanon Gipfel. Mehr zum Berg findest du im Abschnitt über Tagestouren und im Chiang Mai Reiseführer.


Falls du Doi Inthanon bereits auf einer Tagestour besucht hast, fahre stattdessen von Mae Chaem südwärts auf Straße 1088 durch den Op Luang Nationalpark.
Alternativ: Wenn du bei Khun Yuam nicht Richtung Mae Chaem abbiegst, bleib einfach auf Straße 108 — die liefert eine weitere fantastische Kurvensequenz.

Weitere malerische Motorradrouten
Betrachte diesen Abschnitt als Inspiration, wenn du bereits alles oben Genannte gefahren bist oder planst, mehr Zeit auf dem Motorrad in Thailand zu verbringen. Ich beginne mit zwei- bis viertägigen Touren und steigere mich zu wochenlangen Routen und mehr.
Diese Routen lassen sich auf vielfältige Weise kombinieren, anpassen und variieren. Die besten Abschnitte sind meistens an der Kurvendichte auf der Karte erkennbar — ich weise auch im Text darauf hin.

Die Tagesangaben sind nur ein grober Richtwert. Es hängt davon ab, wie viel du fahren versus anhalten und erkunden möchtest. Auf den meisten längeren Touren konzentriere ich mich hauptsächlich aufs Fahren — ich schaffe komfortabel 400+ km am Tag, mehr wenn Autobahnabschnitte oder Bergüberquerungen dabei sind. Wenn du Tempel besuchen oder kurze Wanderungen machen möchtest, plane mehr Zeit ein.
Pai
Wenn du keine Zeit für den ganzen Mae Hong Son Loop hast oder ihn bereits gefahren bist, mach zumindest eine zweitägige Tour nach Pai. Sie funktioniert wunderbar als Loop, und der „Rückweg“ über Samoeng und Ban Chan gehört zu meinen persönlichen Favoriten.


- Streckenlänge: 311 km
- Empfohlene Anzahl Tage: 2–3
- https://maps.app.goo.gl/c5UypqLownouHuGKA

Doi Ang Khang
Eine weitere Tour, die sich gut als zweitägige Fahrt eignet und gut mit Chiang Dao kombinieren lässt. Du fährst durch herrliche Berge und Kurven bis an die thailändisch-myanmarische Grenze, wo ein verlassener thailändischer Bunker über das myanmarische Äquivalent eines Eisernen Vorhangs blickt. Ein nachdenklich stimmender, aber sehenswerter Anblick.

Du kannst auf einem der Campingplätze am Doi Ang Khang übernachten — sie sind vollständig ausgestattet mit Zelten, Matratzen und Decken. Sei aber vorbereitet: Morgens kann es hier empfindlich kalt werden.
Für die Rückreise empfehle ich den Abstecher über Straße 1178 und 1322 sehr. Es gibt nicht viel zu sehen unterwegs, aber die Kurven und Aussichten sind absolut erstklassig.

- Streckenlänge: 509 km
- Empfohlene Anzahl Tage: 2–4
- https://maps.app.goo.gl/L6nT7qrixCnJEDgEA

Chiang Rai und das Goldene Dreieck über Doi Pha Hom Pok
Die nördlichste Provinz Thailands allein könnte einen für viele Tage beschäftigen. Dieser Loop ist jedoch für jeden ernsthaften Fahrer nahezu ein Pflichtprogramm. Beginne mit Chiang Dao, dann — falls noch nicht gemacht — mit dem Abstecher über Straße 1322, 1178 und Doi Ang Khang.

Etwas weiter, mach den Abstecher in den Doi Pha Hom Pok Nationalpark. Zum Gipfel von Thailands zweithöchstem Berg kannst du nicht fahren, aber vom Campingplatz, wo du parkst, ist es zu Fuß nicht mehr weit.

Du kannst auf der malerischen Straße 1314 über Mon Doi Lang weiterfahren, obwohl man das bei Zeitmangel auch überspringen kann.
In Thaton halte beim markanten Tempel dort, dann geht es durch die Teeplantagen von Doi Mae Salong in Richtung der Grenzstadt Mae Sai.


Dann folgen das Dreiländereck Thailand, Myanmar und Laos, der Mekong, das Opiummuseum und das Goldene Dreieck Denkmal.
Halt am berühmten Weißen Tempel, oder widme der Erkundung der Gegend um Chiang Rai besser einen ganzen Tag.

Für die Rückfahrt empfehle ich den kleinen Abstecher über die ausgezeichnete Straße 1150.
- Streckenlänge: 654 km
- Empfohlene Anzahl Tage: 3–6
- https://maps.app.goo.gl/fD6gaG7asUEhkG5y8

Phu Chi Fa und Phu Chi Dao
Ich habe diese Tour auf der Karte ab Chiang Rai eingezeichnet, da sie am sinnvollsten in Kombination mit der oben genannten Route ist. Natürlich kannst du auch direkt ab Chiang Mai hierher fahren.
Das Haupterlebnis sind die atemberaubenden Aussichten direkt an der thailändisch-laotischen Grenze, von wo aus du auf den majestätischen Mekong rund 1.000 Meter tiefer hinabblickst.


- Streckenlänge: 276 km (ab Chiang Rai)
- Empfohlene Anzahl Tage: 1–2 (oder 3–4 ab Chiang Mai)
- https://maps.app.goo.gl/idq8rhhv98iQ2XDP7

Nan, Doi Phu Kha und Straße 1148 – Unter den besten Fahrstrecken der Welt?
Wenn es einen Straßenabschnitt gibt, den ich immer wieder fahren könnte, dann wahrscheinlich den Bergabschnitt zwischen Phayao und Nan. Wobei auch schon die Abfahrt vom Gebirge Richtung Phayao von Chiang Mai aus sich lohnt und nie langweilig wird.
Wenn du genug Zeit hast, mach einen kleinen Abstecher südlich von Phayao auf Straße 1251, dann zurück nordwärts über 1091 und 1092 auf Straße 1148. Der Loop auf der Karte nimmt den schnellsten Weg von Phayao zu Straße 1148, weil der beste Abschnitt der 1251 auf der Rückstrecke liegt.

Nun zur Straße 1148. Tank voll, Kaffee trinken, etwas zu trinken besorgen und eine Pause einlegen, bevor du auf sie abbiegst — denn obwohl du an endlosen Aussichtspunkten über Kalksteinberge und Dschungel vorbeikommst, garantiere ich, dass du nicht anhalten möchtest. Perfekter Asphalt, technische und schnelle Abschnitte im Wechsel, völlig verlassen, und ein Grinsen so breit, dass es wehtut. Ein klarer Kandidat für eine der besten Straßen der Welt.
Noch nicht genug? Fahre von Nan aus weiter in Richtung Laos-Grenze durch den Doi Phu Kha Nationalpark und allmählich nach Süden, so lange du möchtest und Zeit hast. Straße 1333 ist ein weiteres absolutes Juwel — etwas schmaler und mit einem spürbar raueren Belag als 1148, als ich sie zuletzt fuhr. Sonst würde ich sie ebenfalls zu den besten Straßen der Welt zählen.
Die Route kann im Vergleich zu meiner Karte verkürzt werden, indem du an einer der größeren Kreuzungen nach Westen abbiegst — du wirst mehrere passieren.
- Streckenlänge: 1.055 km
- Empfohlene Anzahl Tage: 3–6
- https://maps.app.goo.gl/KPydXMD7ZYg8k8CRA

Mae Sot
Eine Route, die besser für ein stärker straßenorientiertes Motorrad geeignet ist. Statt schmaler Bergpfade fährst du auf größeren Bergstraßen. Du besuchst eine weitere Grenzstadt an Myanmar, die Mae Usu Höhle und den Taksin Maharat Nationalpark.
Wenn du genug Zeit hast, fahre von Mae Sot aus südwärts auf Straßen 1090 und 1288 weiter — und berichte mir dann, wie es war. Das ist eine der wenigen Routen, die ich seit Jahren fahren möchte, aber noch nicht geschafft habe. Selbst die Fotos auf Google Maps sehen spektakulär genug aus, um den Abstecher lohnenswert erscheinen zu lassen.
- Streckenlänge: 839 km
- Empfohlene Anzahl Tage: 3–5
- https://maps.app.goo.gl/45Taj4zaSDvHKfTz9

Sukhothai und die Tafelberge nahe Loei und Phetchabun
Die weitesten Ziele, die ich ab Chiang Mai erreicht habe. Die historische siamesische Hauptstadt mit Denkmälern aus dem 13. bis 15. Jahrhundert. Dann die wunderschönen Tafelberge und unzähligen Kalksteinformationen weiter östlich, wo das nordthailändische Hochland allmählich in eine weite Ebene übergeht.


Ich gebe hier bewusst keine konkrete Route oder Karte an. Der Screenshot meiner Routenkarte dient nur als grobe Inspiration. Diese Tour macht erst dann wirklich Sinn, wenn du die Gegend um Chiang Mai gründlich gefahren bist und dich in der Region gut auskennst — es lohnt sich nicht, sie vorschnell anzugehen.
Setze diese Gegend trotzdem auf deine Bucket List — du wirst eine völlig andere Landschaft als im hohen Norden vorfinden.
Dies ist auch die einzige Tour hier, die tatsächlich Sinn ergibt, von Bangkok aus zu starten, wenn dich der wenig malerische Autobahnabschnitt am Anfang nicht stört.

Offroad-Fahren – Motorradtouren abseits des Asphalts in Thailand
Wenn du echtes Abenteuer suchst, verlasse den Asphalt. Nordthailand hat Hunderte von unbefestigten Wegen, die sich oft über Dutzende von Kilometern durch Berge oder Dschungel ziehen. Sie reichen von relativ überschaubar bis ernsthaft fordernd — und sobald die Regenzeit einsetzt, fallen praktisch alle in die Kategorie „sehr schwer“.

Die meisten Verleihfirmen verbieten offiziell, ihre Motorräder abseits befestigter Straßen zu fahren, und selbst Reiseenduros sind oft mit stärker straßenorientierten Reifen ausgestattet. Es kann sich daher lohnen, bei einem kleineren Verleih nach einem älteren Motorrad zu schauen, der das entspannter sieht.
Alternativ buchst du eine geführte Offroad-Tour — was ich sehr empfehle, wenn du keine Erfahrung mit Offroad-Fahren in Asien hast. Geführte Touren starten von Chiang Mai, Chiang Rai und Pai aus.

Persönlich habe ich die Erkundung der Berge zwischen Thaton und Chiang Rai am meisten geliebt. Ich navigierte mithilfe der Wanderkarten auf Mapy.cz und musste nur einmal umkehren.

Auch die Route durch den Khun Chae Nationalpark war fantastisch — auf Google Maps sichtbar. Und der Weg hinter dem Chiang Dao Nationalpark in Richtung der Hauptstraße nach Chiang Rai — den ich einmal versehentlich auf einer Honda Wave Schaltroller-Kombi gefahren bin — ist ebenfalls auf Google Maps.

Häufig gestellte Fragen
Brauche ich einen internationalen Führerschein, um in Thailand Motorrad zu fahren?
Ja. Du benötigst einen Internationalen Führerschein (IDP) mit der Klasse A (Motorrad) — auch für einen kleinen Roller. Der IDP ist nur in Verbindung mit dem Original-Führerschein gültig, mit dem er ausgestellt wurde, und sowohl die Polizei als auch, noch wichtiger, deine Versicherung werden ihn verlangen.
Was ist die beste Reisezeit für Motorradtouren in Nordthailand?
November bis Mitte März ist ideal — kühles, trockenes Wetter und freie Straßen. Von Ende März bis Juni wird es extrem heiß (oft über 40 °C), und von Juli bis Oktober gibt es starken Regen, nasse Straßen und auf kleineren Bergstrecken echte Erdrutschgefahr.
Können Anfänger in Nordthailand Motorrad fahren?
Ja, mit vernünftiger Routenwahl. Leichte Tagestouren rund um Chiang Mai — wie der Samoeng Loop oder die Fahrt zum Doi Suthep — sind gut für Einsteiger geeignet. Den kompletten Mae Hong Son Loop, die steilen Anstiege zum Doi Ang Khang und jegliche Offroad-Strecken solltest du dir lieber für später aufheben, wenn du mehr Erfahrung hast.
Wie viele Tage braucht man für den Mae Hong Son Loop?
Plane etwa 3–4 Tage für den rund 600 km langen Loop ein. Das gibt dir genug Zeit, die 1.864 Kurven, die Aussichtspunkte und die Städte Pai und Mae Hong Son in Ruhe zu genießen.
Welche Motorradgröße sollte ich mieten?
Ein Roller oder kleines Motorrad reicht für Tagestouren rund um Chiang Mai. Für den Mae Hong Son Loop, die Bergpässe und längere mehrtägige Routen ist ein Motorrad mit 250 cc oder mehr bequemer und sicherer bei den steilen Anstiegen.
Genug Lust bekommen? Bis nächsten Winter in Thailand.
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- 27 Orte und Tipps — Was du in Chiang Mai und Umgebung sehen und erleben solltest
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