Barcelona Reiseführer: 50 Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Essen und Hotels

Park Guell v Barceloně, průvodce městem

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Eine Stadt voller Sonnenschein, unglaublich eigenwilliger Architektur, Kunst, großartigem Kaffee, Wein und noch besserem Essen. Einer jener Orte, die einen nicht mehr loslassen und immer wieder zum Entdecken einladen. Ich habe mich auf den ersten Blick in Barcelona verliebt – und es war auch der erste Ort außerhalb Tschechiens, den wir mit unserem damals vier Monate alten Sohn bereist haben.

In diesem ausführlichen Artikel findest du jede Menge Tipps, was du sehen und unternehmen kannst, sowie praktische Hinweise zu Transport, Unterkunft und Sicherheit. So kannst du Barcelona auf eigene Faust problemlos erkunden.

Im ersten Teil des Artikels findest du vor allem Tipps für Sehenswürdigkeiten, Erlebnisse und Essen sowie Informationen zu Eintrittspreisen.

Für praktische Informationen zur An- und Fortbewegung in Barcelona geht es im zweiten Teil des Artikels weiter.

Luftaufnahme von Barcelona, Sagrada Família, Barcelona-Reiseführer

Table of Contents

Warum Barcelona besuchen?

Als zweitgrößte Stadt Spaniens mit einer reichen Geschichte hat Barcelona für jeden etwas zu bieten.

Erwarte aber kein „klassisches“ Spanien – du befindest dich schließlich in der autonomen Region Katalonien, auf die die Einheimischen zu Recht stolz sind. Gleichzeitig leben hier viele Zugezogene – vor allem aus Lateinamerika –, die die Vielfalt der Stadt noch weiter bereichern.

Die wohl größte Attraktion Barcelonas sind die berühmten Bauwerke des genialen Architekten Antoni Gaudí. Ob die Basilika Sagrada Família, die Stadtpalais oder der Park Güell. Organische Formen, Farben, Mosaike, Buntglasfenster und ein raffiniertes Lichtspiel – besser lässt sich sein Stil kaum beschreiben. Du musst es einfach selbst erleben.

Die Stadt ist auch eng mit dem Leben eines der berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts verbunden – Pablo Picasso. Er verbrachte hier seine Jugend und besuchte Barcelona auch nach seinem Umzug nach Paris regelmäßig. Der Besuch des hiesigen Picasso-Museums gehört zu meinen eindrucksvollsten Erlebnissen mit moderner Kunst – ich empfehle dir, mindestens einen halben Tag dafür einzuplanen.

Doch Gaudí und Picasso sind erst der Anfang. Barcelona war schon immer eine sehr kulturelle Stadt, und heute findest du hier unzählige Galerien, Kunstinstallationen, beeindruckende Street Art und hochwertige Architektur. Dazu ist in der Kulturszene immer etwas los – ob Straßenmusiker, Konzerte, Theater oder moderner Zirkus.

Plaça d'Espanya, Barcelona
Plaça d’Espanya

Natürlich zieht es viele Menschen auch wegen der Strände nach Barcelona – entweder direkt in der Stadt oder entlang der gesamten Costa Brava. Direkt in der Stadt kannst du surfen und windsurfen, und in der Nähe gibt es ausgezeichnete Kitesurfing-Spots.

Auch Essen, Trinken und reichlich Einkaufsmöglichkeiten locken hierher.

Nicht zu vergessen: Fußball. Ein Heimspiel des FC Barcelona live im Stadion Camp Nou zu erleben ist ein Erlebnis, das Sportfans noch lange in Erinnerung behalten werden.

Strand in Barcelona

Wie lange sollte man in Barcelona bleiben?

Das hängt ganz von dir ab. Ich entdecke Städte lieber in einem ruhigen Tempo, so viel wie möglich zu Fuß, mit ausgiebigen Pausen für gutes Essen, Kaffee oder Wein. Deshalb fahre ich zu Zielen wie diesem selten für weniger als eine Woche.

Aber auch ein langes Wochenende oder sogar ein Monat oder mehr sind eine wunderbare Option. Langweilig wird es dir garantiert nicht.

Eine Frau geht mit einem Hund eine Straße in Barcelona entlang, vorbei am Puro Café Barceloneta. Ein Fahrrad lehnt an einem Baum, Blätter liegen auf dem Boden. Alte Häuser.

Was man in Barcelona sehen und unternehmen kann

TOP 10 Tipps für den Anfang

Wenn du nur ein paar Tage in Barcelona hast, sind das die zehn Orte, die du auf keinen Fall verpassen solltest:

  1. Sagrada Família – Barcelonas größtes Wahrzeichen, eine atemberaubende Basilika, die weltweit einzigartig ist.
  2. Park Güell – Gaudís farbenfroher Park mit Stadtblick und den bekanntesten Fotomotiven.
  3. Casa Batlló – Gaudís Meisterwerk, das selbst Menschen ohne jegliches Interesse an Architektur begeistert.
  4. Casa Milà – ein weiteres wunderschönes Haus, besonders sehenswert im Inneren und auf dem Dach.
  5. Gotisches Viertel – die Kathedrale und mittelalterliche Gassen.
  6. Montjuïc – der Hügel über dem Hafen mit einer Burg, Parks, Museen und Aussichtspunkten.
  7. Strand Barceloneta – der bekannteste Stadtstrand mit Blick auf das segelförmige Gebäude des W Barcelona Hotels.
  8. Picasso-Museum – eine Sammlung früher Werke des berühmten Malers.
  9. El Poblenou – ein ehemaliges Industrieviertel, heute voller Street Art, großartiger moderner Architektur, Cafés, Restaurants und Bars.
  10. Tibidabo – ein hoher Hügel über der Stadt mit perfektem Ausblick, der Kirche Sagrat Cor und einem Vergnügungspark.
Panoramablick vom Park Güell in Barcelona auf Gaudís märchenhafte Häuser, die Mosaikbrüstung und die weitläufige Stadt mit dem Meer im Hintergrund an einem sonnigen Tag.

Gaudís Barcelona

Niemand ist so eng mit Barcelona verbunden wie Architekt Antoni Gaudí. Seine von der Natur inspirierten organischen Bauwerke sind über die ganze Stadt verteilt. Manche sind klein und unscheinbar, andere monumental wie die Basilika Sagrada Família.

Gaudís Stil erkennt man an den farbenfrohen Mosaiken – oft aus verschiedenen Scherben und zerbrochener Keramik –, den ungewöhnlichen Formen und dem Lichtspiel.

Der Architekt gilt als Begründer des spezifischen Stils des Katalanischen Modernismus, und insgesamt 7 seiner Bauwerke stehen auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

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Sagrada Família

Barcelonas bekanntestes Gebäude und Spaniens meistbesuchtes Monument. Auch wenn du dich normalerweise nicht für Geschichte und Architektur interessierst – diese atemberaubende Basilika, den Tempel des Lichts, solltest du dir nicht entgehen lassen.

Der Bau begann im Jahr 1882 mit dem Ziel, das größte Heiligtum der Christenheit zu errichten. Dank Antoni Gaudís grandiosem, unglaublich durchdachtem Entwurf und unzähligen Spendengeldern ist dieses Vorhaben gelungen. Laut aktuellen Plänen soll der Tempel im Jahr 2026 fertiggestellt werden.

Sagrada Família, Barcelona

Ich meide die bekanntesten Sehenswürdigkeiten persönlich oft – schon allein wegen der Warteschlangen und Touristenmassen. Doch die Sagrada Família hat mich vollkommen umgehauen, und ich möchte unbedingt wiederkommen – am liebsten zu einer anderen Tageszeit.

Hier zeigt sich Gaudís brillantes Lichtspiel am deutlichsten – sei es durch die farbigen Buntglasfenster oder einfach durch den Wechsel von Licht und Schatten in den organischen Formen des Gebäudes.

Wenn möglich, wähle für deinen Besuch eine Zeit etwa zwei Stunden bis eine Stunde vor Sonnenuntergang. Noch besser: innerhalb der ersten zwei Stunden nach Sonnenaufgang (im Herbst und Winter), wenn deutlich weniger Besucher im Inneren sind.

Plane für den Besuch selbst mindestens 2 Stunden ein – für eine ausführlichere Besichtigung des Außenbereichs noch mehr.

Ein Standardticket berechtigt zum Eintritt in den Tempel selbst und das angrenzende Museum. Zusätzlich kannst du einen der beiden Türme separat besuchen – ich persönlich empfehle das aber nicht. Einen schöneren Ausblick – und vor allem deutlich mehr Zeit, ihn zu genießen – hast du vom Gipfel des Montjuïc oder vom Wolkenkratzer Torre Glòries.

Tickets für die Sagrada Família

Den Eintrittspreis musst du online bezahlen; vor Ort können Tickets nur per QR-Code erworben werden.

Der Preis für ein Ticket ohne Führung beträgt 26 €. Im Preis enthalten ist ein Audioguide, den du über die offizielle App der Basilika herunterladen kannst.

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Du kaufst immer ein Ticket für eine bestimmte Uhrzeit. Daran musst du dich halten, sonst wirst du nicht in den Tempel eingelassen. Wegen der Sicherheitskontrolle empfiehlt es sich, 15 Minuten früher zu erscheinen. Sobald du drin bist, kannst du so lange bleiben, wie du möchtest.

Die Tickets musst du nicht ausdrucken; vor Ort genügt es, den QR-Code vom Handy zu scannen.

In der Hochsaison solltest du Tickets mindestens eine Woche im Voraus buchen; selbst dann können einige Zeitfenster bereits vollständig ausgebucht sein.

Vergiss nicht, dich für den Besuch angemessen zu kleiden, da es sich nach wie vor um ein religiöses Gebäude handelt.

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Park Güell

Ein weiteres Werk Gaudís, das zum UNESCO-Welterbe zählt. Ein märchenhafter Park mit herrlichem Ausblick, allerlei versteckten Winkeln und der berühmten bunten Mosaikbank – die wohl auf mehr als der Hälfte aller Familienfotos und Selfies aus Barcelona zu sehen ist. Hier findest du auch „Gaudís Eidechse“ – eines der Wahrzeichen der Stadt.

Den Entwurf des Parks gab einer von Gaudís größten Mäzenen in Auftrag: Graf Güell. Ursprünglich war eine weitaus größere Gartenstadt geplant, doch auch in dem Maßstab, der letztlich verwirklicht wurde, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall.

Zum Park gehört auch ein kleines Gaudí-Museum in dem Haus, in dem der Architekt eine Zeit lang lebte. Für den Eintritt ist ein separates Ticket erforderlich.

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Tickets für den Park Güell

Ein Ticket kostet 18 € und die Anzahl der Besucher, die den Park betreten dürfen, ist begrenzt.

Daher empfehle ich dringend, das Ticket online zu kaufen. Es gilt für den Eintritt zu einer bestimmten Uhrzeit; hältst du dich nicht daran, wirst du nicht in den Park eingelassen.

In der Hochsaison solltest du Tickets mindestens einige Tage im Voraus kaufen, für den Sonnenuntergang am besten sogar mehrere Wochen vorher.

Casa Batlló

Das bekannteste und wohl interessanteste Gaudí-Haus mit einer schimmernden Mosaikfassade. Es wird manchmal das Knochenhaus oder das Drachenhaus genannt – wegen der Form der Balkone und bestimmter Innenelemente.

Wie in der Sagrada Família wird dich auch hier das Innere mit einem unglaublich durchdachten Spiel aus Licht und Schatten begeistern, dazu leicht psychedelische Decken und verschiedene überraschende Details.

Im Allgemeinen wirst du dich wohl fragen, welche Substanzen der Architekt konsumiert hat. Vielleicht deshalb gehört die interaktive Ausstellung Gaudí Cube zur Tour dazu, die dir einen Blick in Gaudís Gedankenwelt ermöglicht.

Tickets ab 35 € – kaufe sie unbedingt vorab online.

Auf der Einkaufsstraße Passeig de Gràcia, an der die Casa Batlló liegt, nimm dir Zeit, um die umliegenden Paläste zu erkunden – sie sind vielleicht nicht so berühmt wie Gaudís Gebäude, aber architektonisch dennoch beeindruckend.

Casa Milà (La Pedrera)

Ein Stück weiter den Boulevard Passeig de Gràcia entlang steht ein weiteres monumentales Gebäude Gaudís. Auch wenn der Palast auf den ersten Blick nicht so farbenfroh und verziert wirkt wie die Casa Batlló, zählt er dennoch zu den bedeutendsten Gebäuden des 20. Jahrhunderts.

Das gesamte Haus ist organisch in alle Richtungen verdreht, voller Wölbungen, Bögen, Vorsprünge, dekorativer Details und natürlich Mosaike. Besonders bekannt sind die Schornsteine und das gesamte Dach des Hauses mit Blick auf die Sagrada Família. Außerdem gibt es ein Museum mit Modellen anderer Gaudí-Gebäude.

Die Einheimischen gaben dem Palast den Spitznamen La Pedrera, was so viel bedeutet wie der Steinbruch.

Auch hier empfehle ich, Tickets im Voraus online zu kaufen; die Preise beginnen bei 25 €.

Casa Milà (La Pedrera), Barcelona

Casa Vicens

Eines von Gaudís ersten großen Gebäuden. Seine farbenfrohe und aufwändige Fassade greift den maurischen Stil auf, den die Araber nach Spanien brachten. Natürlich finden sich auch hier reiche Mosaike und einzigartige Keramikelemente.

Im Inneren kannst du heute ein Museum besuchen, das nicht nur die Geschichte des Gebäudes, sondern auch Antoni Gaudís weiteres Werk würdigt.

Ein Ticket kostet 18 € und zum Glück ist die Nachfrage hier nicht so groß wie bei den bekanntesten Gaudí-Gebäuden.

Die Fassade des modernistischen Gebäudes Casa Vicens von Antoni Gaudí in Barcelona, verziert mit bunten Kacheln und kunstvollen Balkonen an einem sonnigen Tag.

Palau Güell

Nur wenige Gehminuten von der berühmten La Rambla entfernt steht die monumentale Residenz, die Graf Güell von Gaudí entwerfen ließ.

Auch hier war der Architekt noch dabei, seinen Stil zu finden; es ist eines seiner frühen Werke. Dennoch lassen sich viele typische Elemente erkennen, die er später ausgiebig verwendete – etwa die organisch verdrehten Schornsteine.

Das Gebäude ist von außen auf jeden Fall sehenswert; ich selbst war nicht im Inneren, da mich das Interieur nach mehreren Tagen in Gaudís Gebäuden nicht mehr so sehr gereizt hat.

Der Eintritt kostet 12 €.

Palau Güell, Barcelona

Historische Sehenswürdigkeiten und Viertel

Barcelona wurde von den Römern als Kolonie gegründet, sodass seine Geschichte mehr als 2.000 Jahre zurückreicht. In der weitläufigen Altstadt findest du Überreste antiker Monumente, obwohl die meisten aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit stammen.

Gotisches Viertel (Barri Gòtic)

In diesem Teil befand sich die ursprüngliche antike Siedlung, und hier haben sich die meisten mittelalterlichen Monumente erhalten.

Im Mittelpunkt steht die beeindruckende gotische Kathedrale von Barcelona, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist. Der Eintritt beinhaltet die Möglichkeit, mit einem Fahrstuhl zum Dachaussichtspunkt zu fahren.

Kathedrale von Barcelona

Halte unbedingt am wunderschönen historischen Platz Plaça Reial an, dessen Eingang sich direkt an der touristischen Promenade La Rambla befindet.

In den historischen Gassen findest du mehrere weitere Basiliken und gotische Kirchen sowie etwa die Casa Padellàs – das Stadthistorische Museum mit Überresten antiker Gebäude. Schau auch beim Barceloneser Rathaus am Pl. Sant Jaume vorbei oder beim prachtvoll verzierten Jugendstilgebäude Palau de la Música Catalana.

Ich empfehle, den Barri Gòtic früh am Morgen zu besuchen und einfach eine Weile durch die Gassen zu schlendern, während sie sich auf den täglichen Besucheransturm vorbereiten.

Denk daran, dass das gesamte Viertel sehr touristisch ist, und obwohl viele Restaurants und Bars versuchen werden, dich anzulocken, bist du besser dran, wenn du ins benachbarte El Born oder El Raval läufst – oder noch besser an die Küste nach La Barceloneta. Dort bekommst du mehr Qualität für weniger Geld.

Der Barri Gòtic ist außerdem einer der besten Orte für den Souvenierkauf.

Barri Gòtic, Barcelona

El Born

Ein weiteres Viertel, in dem du die lange Geschichte der Stadt spüren kannst. Enge Gassen, fotogene kleine Plätze und tolle Spots wie Honest Greens oder das Picasso-Museum erwarten dich – dazu kommen wir noch.

Schau dir die gotische Basílica de Santa Maria del Mar und den Markt Mercat de Santa Caterina an.

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El Raval

Ursprünglich ein Einwandererviertel mit schlechtem Ruf wegen Kriminalität, Drogen und Prostitution. Heute ist es eher ein lebhaftes kosmopolitisches Hipster-Viertel, in dem du dich definitiv nicht fürchten musst.

Zusammen mit dem Viertel El Poblenou findest du hier wohl die meiste Street Art, und viele tolle Restaurants, Cafés und Bars warten auf dich.

Außerdem sind hier das Museum für zeitgenössische Kunst, das Zentrum für zeitgenössische Kultur und mehrere weitere Galerien zu finden.

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Montjuïc – Hügel und Festung

Direkt über Barcelonas Hafen erhebt sich ein Hügel, auf dem mehrere bedeutende Sehenswürdigkeiten, der Olympiapark, ein botanischer Garten und wunderschöne Aussichtspunkte zu finden sind.

Plane ruhig einen halben Tag für den Besuch ein – ich empfehle den Nachmittag und frühen Abend. Es ist einer der idealen Orte, um den Sonnenuntergang zu genießen.

Du kannst mit einer von zwei Seilbahnen auf den Hügel fahren. Die erste bringt dich von der Metrostation Paral·lel mit einem Umstieg bis zur Festung Montjuïc. Die zweite – der Teleférico del Puerto – fährt vom Hafen ab und endet beim Hotel Miramar. Weniger praktisch, da du noch ein gutes Stück zu Fuß bis ganz oben hast, aber dafür mit einem wunderschönen Blick auf die gesamte Stadt.

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Was ist auf dem Montjuïc sehenswert?

  • Magischer Brunnen und Wasserkaskaden
    Wenn du vom Plaça Espanya kommst, erwartet dich der Blick auf den majestätischen Palast des Nationalmuseums der Kunst Kataloniens und die Wasserkaskaden darunter. Ganz unten steht der beeindruckende Magische Brunnen. Ich empfehle, nach Sonnenuntergang hier vorbeizukommen, bevor du ins Nachtleben – etwa nach El Raval – aufbrichst.
  • Nationalmuseum der Kunst Kataloniens (MNAC)
    Schon das Gebäude selbst ist einen Besuch wert. Im Inneren war ich leider noch nicht, aber die Sammlung ist sehr umfangreich und umfasst Werke von Meistermalern und Bildhauern von der Romanik über Renaissance und Barock bis hin zu modernen Strömungen.
  • Burg Montjuïc
    Eine Festung aus dem 18. Jahrhundert mit einem großartigen Blick auf den Hafen und einen Teil der Stadt. Das Gelände diente lange als politisches Gefängnis und Hinrichtungsstätte; heute erinnert eine kleine Ausstellung an diese dunkle Geschichte.
  • Olympiapark und der Torre de Calatrava
    Hier fanden die wichtigsten Wettbewerbe der Olympischen Spiele 1992 statt. Dazu gehören nicht nur das Olympiastadion, sondern auch das Olympia- und Sportmuseum sowie der umstrittene Fernsehturm Torre de Calatrava.
  • Joan-Miró-Museum
    Ein einzigartiges Museum des berühmten Künstlers, auf das wir später noch eingehen. Die Dachterrasse des Museums ist frei zugänglich – ich empfehle, zumindest kurz vorbeizuschauen, auch wenn du das Museum selbst nicht besichtigen möchtest.
Joan-Miró-Museum
Joan-Miró-Museum

Kolumbus-Denkmal mit Stadtblick

Am Ende des berühmten Boulevards La Rambla steht ein monumentales Denkmal zu Ehren des bekannten Seefahrers. Der Legende nach machte er hier auf seiner Rückreise nach der Entdeckung Amerikas Halt.

Das Herzstück des Denkmals ist eine 60 Meter hohe Säule mit einer Statue von Christoph Kolumbus an der Spitze. Was viele jedoch nicht bemerken, ist die Aussichtsplattform direkt unterhalb der Statue. Sie bietet einen wirklich schönen Blick auf das Stadtzentrum und den Hafen; ein Ticket kostet 7,50 €.

Bedenke dabei die sehr geringe Kapazität und geh am besten morgens hin, damit du nicht in der Warteschlange stehst und dich oben nicht mit zu vielen Menschen drängeln musst.

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Moderne Architektur

Erwarte keine kühnen modernen Viertel wie La Défense in Paris oder einzigartige Gebäude wie das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Dennoch kommen Fans moderner Architektur voll auf ihre Kosten – dank einiger bekannter größerer Bauten sowie vieler kleinerer interessanter Gebäude, auf die du beim Schlendern durch die Stadt zufällig stoßen kannst.

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Torre Glòries (Torre Agbar)

Ein unübersehbarer 144 Meter hoher Wolkenkratzer, den die Barceloner schlicht „die Gurke“ nennen. Das Gebäude von Jean Nouvel leuchtet abends in tausend Farben und ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen am nördlichen Stadtrand.

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Seit 2022 ist im Inneren ein Aussichtspunkt geöffnet, der einen Blick auf Barcelona aus einem etwas anderen Winkel bietet. Ich empfehle ihn wärmstens, auch wenn der Eintritt ab 18 € beginnt.

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Stadtviertel El Poblenou

Für mich persönlich das liebste Viertel Barcelonas. Früher hauptsächlich von Industriehallen und Fabriken geprägt, gilt es heute als eines der Vorbilder für modernen Städtebau und die sinnvolle Nutzung brachliegender Industriegebäude.

Ob Büros und Coworkings, Studios, eine Bibliothek, Universitätsgebäude, Cafés und Bars – oder das Can Framis Museum für zeitgenössische katalanische Kunst.

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Ein Spaziergang durch El Poblenou zeigt dir ein völlig anderes Barcelona, das nichts mit gotischen Gassen oder Gaudís märchenhafter Welt gemein hat.

Weiter nördlich schließt sich direkt ein weiteres interessantes modernes Ensemble an: Diagonal Mar und direkt am Meer das Fòrum.

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Mies-van-der-Rohe-Pavillon

Ein minimalistisches Gebäude aus Marmor, Glas und Stahl, das für die Weltausstellung 1929 errichtet wurde und bis heute als Symbol der Moderne gilt.

Du findest ihn auf dem Montjuïc-Hügel – stell deine Erwartungen jedoch nicht zu hoch. Es ist ein kleines Gebäude, das wohl nur Architekten und wahre Kenner moderner Architektur vollends zu schätzen wissen.

Port Vell und Maremagnum

Ein moderner Teil des Hafens mit einer Promenade, dem Einkaufszentrum Maremagnum und einem Aquarium. Besonders sehenswert sind die geschwungene Fußgängerbrücke Rambla de Mar und das Restaurantgebäude The Sea Garden.

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Museen und Galerien

Picasso-Museum

Eines der meistbesuchten Museen Barcelonas. Es widmet sich vor allem den frühen Werken des berühmten Künstlers, den die meisten Menschen eher mit Paris verbinden. Doch Pablo Picasso wuchs in Barcelona auf und kehrte sein Leben lang immer wieder dorthin zurück.

Deshalb findest du in diesem Museum eine wirklich reiche Sammlung einiger der weltweit wertvollsten Gemälde. Ich war schon zweimal dort und würde jederzeit wieder hingehen – es lohnt sich.

Ein Ticket kostet 14 € online und 15 € vor Ort. Am ersten Sonntag jeden Monats ist der Eintritt frei, aber du musst vorab reservieren.

MNAC – Nationalmuseum der Kunst Kataloniens

Du findest es im monumentalen Palau Nacional auf dem Montjuïc. Schon das Gebäude selbst ist einen Besuch wert, und seine Terrasse bietet einen herrlichen Blick über die gesamte Stadt.

Im Inneren erwartet dich eine wirklich umfangreiche Sammlung – von romanischen Fresken über gotische Altäre bis hin zur modernen Kunst. Ich empfehle, für einen Besuch einen bestimmten Teil auszuwählen, der dich am meisten interessiert, anstatt zu versuchen, alles auf einmal zu sehen.

Der Eintritt zur Dauerausstellung kostet 12 €; Kinder unter 16 Jahren haben freien Eintritt.

Nationalmuseum der Kunst Kataloniens, Barcelona

MACBA – Museum für zeitgenössische Kunst Barcelona

Ein Museum für zeitgenössische Kunst im Viertel El Raval mit eigener Sammlung und zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen. Für mich ist es eines der besten Museen für zeitgenössische Kunst, die ich je besucht habe. Derzeit wird es außerdem erweitert, um in einigen Jahren noch besser zu werden.

Aktuelle Ausstellungen und Eintrittspreise findest du auf der offiziellen Website www.macba.cat/en/

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Fundació Joan Miró

Eine Galerie, die dem Werk des berühmten katalanischen Surrealisten gewidmet ist, auf dem Hügel Montjuïc gelegen. Die Werke sind chronologisch angeordnet und zeigen, wie sich der Stil des Künstlers nach und nach entwickelt hat – eingebettet in die Räume eines beeindruckenden Gebäudes des Architekten Josep Lluís Sert.

Neben der wirklich umfangreichen Dauerausstellung finden hier auch saisonale Ausstellungen moderner Künstler statt. Der Bereich namens Espai 13 ist eine Galerie für aufstrebende Künstler, die du sogar kostenlos besuchen kannst.

Der Eintritt zur Hauptausstellung kostet 15 €.

Natur, Aussichtspunkte und Parks

Einer der Gründe, warum ich Barcelona so sehr liebe, ist die Atmosphäre seiner Parks und die Natur rund um die Stadt. Den Park Güell und den Hügel Montjuïc hast du oben bereits kennengelernt – schauen wir uns noch weitere Orte an.

Parc de la Ciutadella

Wenn du nur einen Park besuchen könntest, sollte es unbedingt der Parc de la Ciutadella sein – der größte Park im Zentrum, wo du fast immer auf großartige Straßenkünstler triffst und dessen weitläufiger Brunnen mit Neptun zu den Wahrzeichen Barcelonas zählt.

Auch der lokale Arc de Triomf, der Zoo von Barcelona und das Gebäude des katalanischen Parlaments befinden sich hier.

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Tibidabo

Barcelonas höchster Berg, den ich ebenfalls wärmstens empfehle. Oben thront die Basilika Sagrat Cor und direkt daneben ein Retro-Freizeitpark, der seit über hundert Jahren in Betrieb ist.

Von der Aussichtsterrasse der Basilika überblickst du die gesamte Stadt und kannst bei guter Sicht weit ins Landesinnere schauen. Der Anblick der schneebedeckten Pyrenäen verliert nie seinen Reiz.

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Bunkers del Carmel

Ein weiterer Hügel mitten in der Stadt. An den alten Flakbunkern eröffnet sich einer der besten Aussichtspunkte der ganzen Stadt – besonders wenn du Fotos mit der Sagrada Família machen möchtest. Verglichen mit dem Park Güell ist es zum Sonnenuntergang hier so gut wie leer.

Parc del Laberint d’Horta

Ein wunderschöner Park mit Gebäuden und einem lebenden Irrgarten im neoklassizistischen Stil. Er kann an einem heißen Tag, an dem du keine Lust auf den Strand hast, einer der idealen Orte sein, um eine Pause vom Trubel der Stadt zu genießen.

Die Berge oberhalb von Barcelona schließen direkt an den Park an, von wo aus du leicht einen Tagesausflug unternehmen kannst.

Parc del Laberint dHorta

Strände der Stadt

Nur wenige europäische Städte bieten herrliche Bademöglichkeiten, einen sauberen Sandstrand, Surfen und andere Wassersportarten nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt.

Die gute Erreichbarkeit aus der Stadt bedeutet natürlich, dass die Strände in der Hochsaison ziemlich voll sind; für ruhigeres ganztägiges Sonnenbaden kannst du problemlos mit dem Zug ein Stück die Küste entlang fahren.

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Strand La Mar Bella

Barceloneta

Der bekannteste und zugleich belebteste Strand der Stadt. Er liegt direkt beim gleichnamigen Viertel und ist vom Zentrum aus zu Fuß erreichbar. Rechne mit Touristenmassen, Bierverkäufern und lärmenden Gruppen – aber auch mit echter Barcelona-Atmosphäre, wenn die ganze Stadt ans Meer strömt.

Barcelona Barceloneta

San Sebastián

Der längste der Stadtstrände, der am ikonischen Gebäude des W Barcelona endet. Beliebt bei Läufern und für verschiedene Wassersportarten.

Nova Icaria

Er wirkt familienfreundlicher und etwas ruhiger als die Barceloneta; er ist auch etwas breiter, sodass sich die Menschen besser verteilen. Das Wasser ist in der Regel sauberer und der Strand gut ausgestattet – es gibt Duschen, Volleyballfelder und mehrere Bars direkt am Sand. Ideal, wenn du Entspannung mit einem Mittagessen am Meer verbinden möchtest.

Bogatell

Schließt sich an Nova Icaria an und ist tendenziell noch ruhiger. Hierher bin ich früher zu morgendlichen Spaziergängen mit dem Kinderwagen gegangen – zusammen mit dem angrenzenden Platja de la Mar Bella –, um mit den Kleinen den winterlichen Sonnenaufgang über dem Meer zu beobachten.

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Weitere Erlebnisse

Bummeln und Shoppen auf La Rambla

Die berühmteste Einkaufsstraße Barcelonas. Straßenkünstler, Blumenstände, Cafés und leider auch Touristenmassen und Taschendiebe – all das gehört zur Rambla. Das Geheimnis ist, so schnell wie möglich in die Seitenstraßen abzutauchen.

Barcelona La Rambla

Fußballstadion Camp Nou

Wenn du Fußballfan bist, kommst du am Camp Nou nicht vorbei. Das Stadion des FC Barcelona ist das größte in Europa, und allein die Tour durch das Museum und hinter die Kulissen ist eines der größten Erlebnisse für Fußballenthusiasten. Am Rand des Spielfelds zu stehen, auf dem die größten Fußballschlachten ausgetragen wurden, ist etwas, das du so schnell nicht vergessen wirst. Wenn du Tickets für ein Spiel ergatterst, bereite dich auf einen Abend voller Emotionen, Gesang und einer ohrenbetäubenden Atmosphäre vor, die du nirgendwo sonst erleben wirst.

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Flamenco

Auch wenn es keine katalanische Tradition ist, gibt es in Barcelona mehrere Tablaos – traditionelle Säle, in denen abends getanzt und gesungen wird. Das bekannteste ist das Tablao Cordobés direkt auf La Rambla, aber kleinere und persönlichere Shows findest du auch im El Born oder in Gràcia. Sitz ein paar Meter von den Tänzerinnen und Tänzern entfernt, lausche dem Rhythmus der Absätze und der Gitarre und beobachte die Leidenschaft in ihren Gesichtern.

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Was kann man in Barcelona mit Kindern unternehmen?

Wie bereits erwähnt, ist Barcelona eines der idealen Städtereiseziele, das du auch mit den Kleinsten besuchen kannst. Es gilt unter anderem als eine der kinderwagen-freundlichsten Städte der Welt.

Viel Zeit kannst du an den Stränden, in Parks und an tollen Spielplätzen verbringen. Aber die Stadt bietet natürlich auch jede Menge Aktivitäten speziell für Familien mit Kindern – egal ob Kleinkinder oder Teenager.

Denk nur daran, dass du mit kleineren Kindern deutlich weniger schaffst als alleine. Dafür wirst du wahrscheinlich mehr lokale (oder vielleicht argentinische) Leckereien kosten und mehr guten Kaffee trinken.

Kommen wir zu den einzelnen Empfehlungen.

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Aus unserem Urlaub mit einem vier Monate alten Baby

Aquarium Barcelona

Eine der größten Attraktionen – nicht nur für Kinder – im Hafen Port Vell. Hunderte von Fisch-, Krebs- und Pflanzenarten erwarten dich, ergänzt durch einen langen Glastunnel, durch den Haie um dich herumschwimmen.

Kleinere Kinder werden den interaktiven Bereich zu schätzen wissen, in dem sie durch Berühren und Hören erleben können, wie die Meereswelt funktioniert.

In der Hochsaison bilden sich hier lange Warteschlangen, daher lohnt es sich, Tickets vorab online zu kaufen. Sie kosten 29 € für Erwachsene und Kinder über 11 Jahre, 22 € für Kinder von 5 bis 10 Jahren und 14 € für Kinder zwischen 3 und 4 Jahren.

Wie bei den meisten Sehenswürdigkeiten in Barcelona sind die Tickets an eine bestimmte Uhrzeit gebunden, oder du zahlst ein paar Euro mehr für ein flexibles Ticket.

Wissenschaftsmuseum CosmoCaixa

Eine riesige, spielerisch gestaltete Ausstellung, bei der du und deine Kinder garantiert keine Sekunde lang gelangweilt sein werden. Im größten Museum Spaniens können Kinder und Erwachsene allerlei Experimente ausprobieren, Naturgesetze entdecken, durch einen Amazonas-Regenwald spazieren oder ein Planetarium besuchen.

Wenn du mit schulpflichtigen Kindern nach Barcelona kommst, plane ruhig einen ganzen Tag für den Museumsbesuch ein – oder komm gleich zweimal. Es gibt ein Restaurant, ein Café und einen geräumigen Innenhof zum Toben und Ausruhen; Ganztagesbesuche sind hier offensichtlich eingeplant.

Ein Ticket kostet 8 €, Kinder unter 16 Jahren haben freien Eintritt.

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Zoo

Direkt im Zentrum, neben dem Parc de la Ciutadella, befindet sich ein kleiner, aber sehr schöner Zoo. Es gibt Nilpferde, Giraffen und Flamingos, und Kinder können sich auch auf dem Kinderbauernhof vergnügen, wo sie die Tiere streicheln dürfen. Am besten kommst du gleich morgens, wenn der Zoo am wenigsten besucht und die Tiere am aktivsten sind.

Der Eintritt kostet 21,40 € für Erwachsene und 12,95 € für Kinder bis 11 Jahre.

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Poble Espanyol – Spanisches Dorf

Ein Dorf, das für die Weltausstellung 1929 auf dem Hügel Montjuïc erbaut wurde. In diesem interaktiven Freilichtmuseum kannst du die Architektur ganz Spaniens an einem Ort erleben – und für Kinder gibt es Workshops, Festivals und spezielle Programme.

Naturkundemuseum (NAT)

Ein interaktives Museum in der Nähe des Parc del Fòrum, wo Fossilien, Dinosaurier und Ausstellungen zur Entwicklung des Lebens auf der Erde auf Kinder und Erwachsene warten.

Der Eintritt ins Museum kostet €6 für Erwachsene, aber wenn du als Elternteil mit Kindern kommst, zahlst du nur €2,70 – und Kinder unter 16 Jahren haben freien Eintritt.

Du kannst auch ein Kombiticket mit dem Botanischen Garten auf dem Montjuïc-Hügel kaufen. Es kostet €8 für Erwachsene oder €4 für Eltern mit Kindern.

Naturschutzgebiet Delta del Llobregat

Ein Naturschutzgebiet am Meer in der Nähe des Flughafens, wo du eine Pause vom Stadttrubel machen, auf Pfaden durch das Schilf spazieren und viele Wasservögel beobachten kannst.

Hier fliegen Flugzeuge buchstäblich über deinen Kopf hinweg – was vor allem kleine (und große) Jungs begeistern wird. Es gibt auch ein Gehege mit Pferden und Schafen.

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PortAventura und Ferrari Land

Wenn du mehr Zeit hast und die Stadt verlassen möchtest, wartet PortAventura World in der Stadt Salou auf dich. Es ist einer der größten Freizeitparks Europas, in dem du sowohl Kinderattraktionen als auch adrenalingeladene Achterbahnen findest.

Gleich nebenan steht das futuristische Ferrari Land mit der schnellsten Achterbahn Europas. Von Barcelona fahren Direktzüge nach Salou, die Fahrt dauert etwa 1,5 Stunden.

Essen und Trinken in Barcelona – wo du hingehen solltest

Für mich ist Barcelona eines der TOP-Reiseziele Europas, wenn es um gutes Essen, Bars, Wein und Kaffee geht. Dank der vielen internationalen Einflüsse kannst du an einem Ort die Küchen zahlreicher Länder der Welt probieren.

Dazu kommt eine große Bandbreite an Preisen und Erlebnissen – von einfachen lokalen Restaurants und modernen Bistros über gemütliche Tapas-Bars und Restaurants bis hin zu Michelin-Sternerestaurants.

Denk daran, dass viele Restaurants nach dem Mittagessen schließen (oder die Küche schließen) und erst zum Abendessen wieder öffnen. Einheimische gehen oft erst nach 21:00 Uhr essen, aber normalerweise bekommst du ab etwa 18:00 Uhr problemlos etwas zu essen. Die meisten haben bis mindestens Mitternacht geöffnet.

Grundsätzlich gilt: Je weiter du dich von den touristischsten Orten entfernst, desto besser ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Zum Abendessen würde ich definitiv nicht auf die La Rambla gehen…

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Diese Paella hat mich nicht wirklich überzeugt…

Traditionelle katalanische Gerichte, die du probieren musst

Die katalanische Küche unterscheidet sich ein wenig von dem, was du vielleicht aus dem Süden Spaniens kennst. Deshalb empfehle ich dir, mindestens ein paar lokale Gerichte zu kosten.

Aufgepasst – Paella ist eigentlich ein Gericht, das ursprünglich etwas weiter südlich stammt, aus der Region Valencia. Das bedeutet aber nicht, dass du in Barcelona keine großartige Paella bekommst – im Gegenteil. Man macht sich hier nur vielleicht nicht so viele Gedanken darüber, sie so „traditionell“ wie möglich zu kochen.

Was solltest du also unbedingt probieren?

  • Pa amb tomàquet – geröstetes Brot, eingerieben mit Knoblauch und Tomate, eine typische Vorspeise.
  • Fideuà – ähnlich wie Paella, aber mit Nudeln statt Reis.
  • Suquet de peix – Fischsuppe mit Kartoffeln.
  • Escalivada – gegrilltes Gemüse (Paprika, Aubergine, Zwiebeln) mit Olivenöl, oft als Vorspeise oder Teil einer Tapas-Auswahl serviert.
  • Crema catalana – ein Dessert ähnlich wie Crème brûlée, aber mit einer Note Zimt und Zitrone.
  • Xuixos – süßes Gebäck gefüllt mit Crema catalana.
  • Cava – ein typischer Schaumwein und persönlich mein europäischer Favorit.

Ich liebe auch den lokalen Fisch und die Meeresfrüchte – sei aber auf vergleichsweise hohe Preise in Barcelona gefasst.

Die besten Tapas-Bars

Wenn es eine Sache gibt, die ich an der spanischen Küche wirklich liebe, dann sind es Tapas. Kleine Teller mit allerlei Köstlichkeiten, Fingerfood, Salami und Schinken, Garnelen, kleinen Fischen oder Oliven – alles zum Teilen gedacht und zum langsamen Genießen bei lebhaftem Gespräch, am besten mit einem Glas gutem Wein.

Tapas

Dank der starken internationalen Einflüsse bieten viele Lokale in Barcelona einfallsreiche, moderne Tapas – so kannst du in wenigen Tagen wirklich vieles kosten.

  • El Xampanyet – berühmte traditionelle Tapas im Viertel El Born.
  • Bar Restaurant Pinotxo – einer der besten Tapas-Plätze auf dem Markt Sant Antoni.
  • Bisavis – originelle Tapas und ausgezeichneter Wein.
  • La Cova Fumada – eine der wirklich traditionellen Tapas-Bars im Viertel Barceloneta.
  • Suru – moderne Tapas mit asiatischen Einflüssen und perfekten Weinbegleitungen.
  • Floreria Atlantico Barcelona – eine Bar, die argentinische Einflüsse mit moderner katalanischer Küche verbindet.

Märkte – das Herz der Gastronomie Barcelonas

Der beste Ort, um mit dem Kosten lokaler Speisen und Tapas anzufangen? Definitiv einer der Märkte Barcelonas.

Du wirst dort viele Touristen antreffen, aber zum Glück haben sie es noch nicht geschafft, die Einheimischen zu vertreiben – so bietet jeder Markt noch zumindest ein einigermaßen authentisches Erlebnis.

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Markt La Boqueria
  • Mercat de la Boqueria – der bekannteste Markt direkt neben der La Rambla, voller bunter Stände mit Obst, Jamón, Käse und Meeresfrüchten.
  • Mercat de Sant Antoni – ein weniger touristischer Markt im Viertel El Raval. Hier findest du nicht nur Lebensmittel, sondern auch Kleidung und einen Flohmarkt.
  • Mercat de la Concepció – ein wunderschöner historischer Markt im Eixample, ideal zum Einkaufen frischer Lebensmittel.
  • Mercat de Santa Caterina – mein Lieblingsmarkt mit einem einzigartigen bunten Dach, nur ein paar Straßen von der Kathedrale von Barcelona entfernt.
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Wo du katalanische Küche genießen kannst

  • Casa maians – ein ausgezeichnetes Restaurant im Viertel Barceloneta; unter anderem mit tollem Meeresfrüchteangebot.
  • RAO Restaurant – gutes Essen im Zentrum zu verhältnismäßig fairen Preisen.
  • Haddock – La Taverne Canaille – einer der Orte, wo du wirklich traditionelle katalanische Gerichte probieren kannst, in einer freundlichen und sehr entspannten Atmosphäre.
  • Suculent – eine moderne Interpretation der katalanischen Küche im Viertel Poblenou.
  • Alkimia – Fine Dining mit Wurzeln in der traditionellen katalanischen Küche.
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Wo du Fine Dining genießen kannst

Barcelona ist einer der europäischen Stars im Bereich Fine Dining – egal ob Michelin-Sternerestaurants oder deutlich zugänglichere moderne Lokale.

In Destinationen wie dieser hat sich die App World of Mouth für mich als hervorragender Ratgeber bei der Auswahl erwiesen. Michelin-Sterne sind nicht alles, und auch der Michelin Guide deckt nicht alles ab – erst recht nicht, wenn du ein vernünftiges Budget im Blick behalten möchtest.

  • Disfrutar – 2 Michelin-Sterne und experimentelle Küche unter der Leitung ehemaliger Köche des berühmten El Bulli.
  • Moments – ein erlebnisorientiertes Michelin-Restaurant mit Fokus auf moderner katalanischer Küche.
  • Mont Bar – ein Michelin-Tapas-Restaurant mit absolut genialen Weinbegleitungen.

Ein paar Orte, die mir in Erinnerung geblieben sind

Vor allem in Poblenou, wo ich am meisten ausprobiert habe. Ansonsten schau einfach auf Google Maps und lies die Bewertungen. Oder noch besser: Frag das Personal in Lokalen, die dir wirklich gut gefallen haben, nach Geheimtipps.

  • Little Fern – ein toller Spot, besonders zum Brunch.
  • I Love Empanada – Takeaway mit argentinischen gefüllten Empanadas. Ideal als Frühstück bei winterlichen Morgenspaziergängen mit dem Kinderwagen oder als später Snack.
  • 101 Dim Sum – ausgezeichnete chinesische Dumplings.
  • Honest Greens – mehrere Standorte in ganz Barcelona, großartig für entspannte Brunches und Mittagessen, auch für Vegetarier und Veganer geeignet.
  • Nonna’s Brunch – ein weiterer Frühstücksspot, diesmal im Viertel Eixample.

Wo gibt es den besten Kaffee?

Ich bin sehr wählerisch, was hochwertigen Kaffee betrifft, und in Spanien habe ich damit oft so meine Mühe. Zum Glück gilt das nicht für Barcelona – hier findest du jede Menge tolle Röstereien und Specialty-Coffee-Shops.

Orientiere dich vor allem an European Coffee Trip; von meiner Seite füge ich noch ein paar Tipps hinzu:

  • Syra Coffee – ein Netzwerk von Espresso-Bars mit perfektem Kaffee, Croissants und anderen kleinen Snacks. Mein Favorit ist der Standort in Poblenou.
  • Ombú Café – ein wunderschönes Café in Poblenou, das auch hervorragende Brunches anbietet.
  • Cafe Fargo – kleinere Cafés an zwei Standorten, mit der Möglichkeit, einen kleinen (auch herzhaften) Snack zu sich zu nehmen.
  • Parcelona Coffee Bar – ein kolumbianisches Café in Poblenou.
  • The Madness Speciality Coffee Shop – eine weitere Espresso-Bar mit sehr gut abgestimmtem Kaffee.
  • Bari Coffee – eines der Cafés, in denen man länger sitzen kann, vielleicht beim nachmittäglichen Snack.

Wo gibt es die besten Desserts, Eis und andere Süßigkeiten?

Bars und Nachtleben

Spanische Städte erwachen in den späten Abendstunden vor allem auf den kleinen Plätzen und auf den Terrassen von Restaurants, Tapas-Bars oder Weinbars zum Leben. Aber das bedeutet nicht, dass Barcelona keine großartigen Cocktailbars und Clubs zu bieten hätte. Im Gegenteil.

  • Sips – eine der berühmten Cocktailbars mit originellen Drinks und gemütlicher Atmosphäre.
  • Paradiso – offiziell eine der besten Bars der Welt. Lohnt es sich? Keine Ahnung. Aber geh erst gar nicht ohne Reservierung hin.
  • APOTHUCKER – eine ausgezeichnete und nicht allzu bekannte Cocktailbar mit kreativen Drinks und originellem Interieur.
  • La Whiskeria – du bist vielleicht nicht in Schottland oder Irland, aber eine geniale Whiskey-Bar erwartet dich hier trotzdem. Ähnlich wie die in Brünn.
  • Hemingway Gin & Cocktail Bar – vom Whiskey hauptsächlich zum Gin, aber auch interessante Cocktails.
  • Enmezcalarte Mezcal Shop & Tasting Room – aller guten Dinge sind drei. Der Name verrät es schon deutlich: hier dreht sich alles um Mezcal. Für mich ein absolutes Muss.
  • Nevermind – eine berühmte Punk-Bar.

Tipps für Vegetarier und Veganer in Barcelona

Die meisten Tapas-Bars haben einige vegetarische Optionen (Patatas bravas, Pimientos de padrón, Tortilla de patatas), aber vegane Optionen sind seltener. Daher lohnt es sich, gezielt vegane Restaurants aufzusuchen oder vielleicht marokkanische oder libanesische Bistros.

  • Vrutal – ein tolles Restaurant in Poblenou.
  • Teresa Carles – eines der bekanntesten vegetarischen Restaurants in Barcelona, seit 1979 in Betrieb. Tolle Tagesmenüs und kreative Gerichte.
  • Mad Mad Vegan – die beste Adresse für veganes Comfort Food. Burger, Strips, Tacos, …
  • The Vegan Corner – ein ausgezeichneter Spot, besonders für Süßes.
  • The Green Spot – ein stilvolles Restaurant, das ich besonders zum Abendessen empfehle. Unter anderem wird hier eine tolle vegane Pizza gemacht.

Weitere geprüfte Tipps von einem Einheimischen

Ich habe meinen Freund Boris Vanka, einen Marketer, der seit einiger Zeit in Barcelona lebt, nach Links zu seinen Lieblingsplätzen gefragt. Bei einigen waren wir uns einig, etwa bei Syra Coffee oder Honest Greens – die übrigen ergänze ich hier noch für dich.

Ausflüge aus der Stadt

Hast du mehr Zeit? Wunderbar. Rund um Barcelona gibt es viele weitere Orte, die du erkunden kannst. Unter anderem kannst du mit dem Hochgeschwindigkeitszug einen Ausflug nach Madrid unternehmen – aber bleiben wir vorerst noch etwas näher dran.

Montserrat – ein Kloster in den Bergen

Nur eine Stunde von Barcelona entfernt erhebt sich der Berg Montserrat, bekannt für sein Benediktinerkloster und die Statue der Schwarzen Madonna (La Moreneta). Er ist eines der Symbole Kataloniens und definitiv eine tolle Gelegenheit für einen Tagesausflug.

Neben dem Besuch der Basilika und des Klosters empfehle ich unbedingt eine kurze – oder auch längere – Wanderung auf den umliegenden Wegen. Sie bieten unter anderem wunderschöne Ausblicke auf das Kloster, die Felsformationen und die umgebende Landschaft.

Tagesausflug nach Montserrat von Barcelona

Anreise

Nimm den Zug R5 vom Bahnhof Plaça Espanya nach Monistrol de Montserrat; die Fahrt dauert etwa eine Stunde. Von dort geht es entweder mit der Cremallera-Zahnradbahn oder der Aeri de Montserrat-Seilbahn hinauf zum Kloster.

Sitges – Küstenstädtchen mit Flair

Sitges ist ein malerisches Küstenstädtchen etwa 40 Minuten südlich von Barcelona mit dem Zug. Es ist bekannt für seine Festivals und anderen Kulturveranstaltungen, seine Strände und die kosmopolitische Atmosphäre.

Schlender durch die Altstadt mit ihren engen Gassen und halte am wunderschönen Palau de Maricel und der Kirche St. Bartholomäus und St. Tecla inne.

Sitges

Anreise

Nutze den S-Bahn-Zug R2 Sud vom Bahnhof Passeig de Gràcia oder der Estació de França; die Fahrt dauert etwa 40 Minuten.

Costa Brava – wilde Küste und Fischerdörfer

Wenn du mehr Zeit hast, fahre nördlich von Barcelona zur Costa Brava. Klippen wechseln sich mit kleinen Buchten und wunderschönen Stränden ab, und weiße Fischerdörfer lassen es wirken, als wäre die Zeit hier stehen geblieben.

Welche gehören zu den bekanntesten und schönsten?

  • Tossa de Mar,
  • Calella de Palafrugell,
  • Cadaqués,
  • Begur mit seiner gleichnamigen Burg,
  • El Port de la Selva.

Leider gibt es keine Zugverbindung in die Dörfer, daher ist es am einfachsten, ein Auto für die Fahrt zu mieten – schon allein deshalb, weil man überall anhalten kann, wo es einem gefällt.

Alternativ kannst du mit dem Bus fahren; die einfachste Route führt nach Tossa de Mar, was von Barcelona aus etwa eineinhalb Stunden dauert.

Etwas näher liegt die Stadt Calella (nicht zu verwechseln mit Calella de Palafrugell), die du in einer halben Stunde mit dem Zug erreichst und die zu den klassischen Badeorten gehört.

Die malerische Küstenstadt Tossa de Mar an der Costa Brava mit ihren Mauern, dem Sandstrand, dem türkisfarbenen Meer und grünen Hügeln an einem sonnigen Tag.
Tossa de Mar, Costa Brava

Girona – mittelalterliche Stadt und Game of Thrones

Eine Stadt, die ihren mittelalterlichen Charakter und ihre engen Gassen aus Stein bewahrt hat – ein Paradies für Geschichtsbegeisterte. Fans der Serie Game of Thrones werden sich freuen zu erfahren, dass hier Szenen aus den Sieben Königreichen gedreht wurden.

Lass dir nicht die Kathedrale Santa Maria, das jüdische Viertel El Call und einen Spaziergang entlang der Stadtmauern entgehen, von denen aus du die ganze Stadt überblicken kannst. Girona hat außerdem eine lebendige Cafékultur und viele tolle Tapas-Bars – ideal für eine Pause am Nachmittag.

Nach Girona kommst du ganz einfach mit dem Zug; der Hochgeschwindigkeitszug AVE braucht nur 40 Minuten.

Außerdem hat Ryanair den lokalen Flughafen in Barcelona-Girona umbenannt – pass also auf, dass du beim Kauf besonders günstiger Tickets nicht versehentlich hier landest statt in Barcelona. Oder wäre das eigentlich sogar ein Vorteil? :-)

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Figueres – Dalís surreale Welt

Wenn du dich für moderne Kunst interessierst, musst du nach Figueres – dem Geburtsort des Surrealisten Salvador Dalí. Hier befindet sich das berühmte Teatre-Museu Dalí, das der Künstler selbst entworfen hat. Das gesamte Gebäude ist an sich ein surrealistisches Werk, bei dem man nie weiß, was einen um die nächste Ecke erwartet. Vergiss nur nicht, Tickets im Voraus zu buchen; in der Saison ist es oft ausverkauft.

Plane unbedingt Zeit ein, um die Stadt selbst und die weitläufige Festung Sant Ferran zu erkunden.

Von Barcelona aus erreichst du Figueres mit dem AVE-Hochgeschwindigkeitszug in 1 Stunde und 20 Minuten.

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Salvador-Dalí-Museum in Figueres

Praktische Tipps für die Reise nach Barcelona

Wann nach Barcelona reisen

Mit Abstand die meisten Menschen reisen im Spätwinter und Sommer nach Barcelona, aber wir sind immer im Winter hingeflogen und es war jedes Mal großartig.

Der Eingang zur Sagrada Família war im Januar völlig warteschlangenfrei, und drinnen war es halb leer. Davon kann man im Sommer nur träumen. Zwar können die Temperaturen morgens und abends auf 5 Grad sinken, tagsüber scheint aber die Sonne und hat auch im Winter noch recht viel Kraft – ein dünner Pullover oder manchmal sogar ein T-Shirt reichen aus.

Alle Restaurantterrassen haben hier Gasheizungen und Decken, und anders als im südlichen Spanien werden die Häuser hier beheizt. Im Meer schwimmen wirst du allerdings nicht viel.

Also, welche Jahreszeit wählen?

  • März–Mai und September–Oktober: bestes Wetter, weniger Touristen, ab April ist Baden möglich.
  • Winter: mild (10–15 °C), wenige Touristen, günstigere Flüge und Hotels.
  • Juni–August: Touristenmassen, höchste Preise und oft unerträgliche Hitze – da fährt man besser woanders hin.
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Januar in Barcelona

Wie man nach Barcelona kommt

Mit dem Flugzeug

Der schnellste und wahrscheinlich günstigste Weg nach Barcelona ist das Flugzeug. Spaniens zweitgrößter Flughafen, El Prat (BCN), liegt etwa 14 km vom Stadtzentrum entfernt und ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Direktflüge quer durch Europa bieten Billigfluglinien wie Ryanair, Vueling, Easyjet oder Eurowings an, mit Preisen ab 50 € für ein Hin- und Rückflugticket. In der Hochsaison solltest du dich jedoch auf mindestens das Doppelte gefasst machen.

Wenn du mit Gepäck reist oder dir „vernünftige“ Abflugzeiten wichtig sind, vergleiche die Angebote von klassischen Fluggesellschaften wie Iberia, Lufthansa, British Airways, Air France oder KLM.

ACHTUNG – Ryanair verkauft auch (oft besonders günstige) Tickets zum Flughafen Barcelona-Girona. In Wirklichkeit handelt es sich um den Flughafen Girona–Costa Brava (GRO), der etwa 100 km und eineinhalb Zugstunden von Barcelona entfernt liegt.

Direktflüge auf langen Strecken nach Barcelona bieten zum Beispiel Delta, American Airlines, Iberia, Air Canada, Emirates, Qatar oder Singapore Airlines an.

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Der Flughafen El Prat in Barcelona ist modern und gut zu navigieren

So kommst du vom Flughafen ins Zentrum:

  • Aerobus
    Ein Direktbus zur Plaça de Catalunya mit Haltestellen an Pl Espanya, Gran Via-Urgell und Pl Universitat. Er fährt alle 5 Minuten (früh morgens und spät abends alle 10 Minuten), die Fahrt dauert 35 Minuten, und der Preis beträgt 12,25 € einfach oder 18,50 € hin und zurück. Du kannst das Ticket direkt im Bus kaufen, wir empfehlen aber, online zu kaufen. ACHTUNG – wenn du vom Zentrum aus fährst, achte darauf, dass du in den richtigen Bus für dein Terminal einsteigst.
  • Mit dem Zug
    Meist die beste Wahl. Ab Terminal 2 nimmst du die S-Bahnlinie R2; bis zum Estació Sants oder Passeig de Gràcia (in der Nähe der Plaça de Catalunya) dauert die Fahrt 30 Minuten. Der Preis beträgt 5,50 € einfach, oder du kannst die Hola BCN!-Karte nutzen.
  • Mit der Metro
    An beiden Terminals findest du eine Metro-Station der Linie L9. Du nutzt sie vor allem, wenn deine Unterkunft direkt an dieser Linie liegt oder du in eine andere Linie umsteigen möchtest. Die Linie L9 führt nicht direkt durch das Zentrum. Das Ticket kostet genauso viel wie bei der S-Bahn.
  • Mit dem Stadtbus
    Der günstigste Weg ins Zentrum – ein Ticket kostet 4,60 €. Von beiden Terminals nimmst du die Linie 46 zur Plaça Espanya; die Fahrt dauert 30 bis 40 Minuten. Auch die Nachtlinien N16 (zu T2) und N17 (zu T1) fahren vom Plaça de Catalunya und der Plaça Espanya zum Flughafen.
  • Mit dem Taxi oder privatem Transfer
    Wenn du dich nicht mit Umstiegen oder schwerem Gepäck in öffentlichen Verkehrsmitteln abmühen möchtest, kannst du natürlich auch problemlos ein Taxi nehmen. Uber und Bolt funktionieren in Barcelona gut, mit Preisen um die 40 € einfach. Besonders für größere Gruppen kann es sich lohnen, im Voraus einen privaten Transfer zu buchen. Der Fahrer wartet am Terminalausgang auf dich oder holt dich pünktlich von deiner Unterkunft ab und bringt dich zum Flughafen. Du kannst ihn im Voraus auf GetYourGuide buchen.

Mit dem Zug

Den Zug von London oder Frankfurt nach Barcelona werden wohl nur die größten Enthusiasten nehmen. Aber wenn du bereits in Spanien oder Südfrankreich bist, ist der Zug sehr wahrscheinlich die beste Wahl.

Das spanische Hochgeschwindigkeitsbahnnetz gehört zu den besten in Europa, und dank des Markteintritts von Mitbewerbern in den letzten Jahren sind die Fahrpreise deutlich gesunken.

Die Fahrt von Madrid nach Barcelona dauert nur knapp über 2 Stunden, und die Preise beginnen bei 35 €. Es fahren mehrere Züge pro Stunde, aber die Tickets werden wie Flugtickets verkauft – jeder Zug kostet also je nach Abfahrtszeit, Vorlaufzeit beim Kauf und aktueller Auslastung unterschiedlich viel.

Du kannst zum Beispiel auch einen Direktzug im Hochgeschwindigkeitsnetz von Málaga (über 6 Stunden) oder Bilbao (über 6 Stunden) nehmen.

Entlang der Küste kannst du Barcelona auch mit dem Zug von Valencia oder Alicante aus erreichen.

Sogar aus Paris ist eine Anreise per Hochgeschwindigkeitsbahn möglich; die Fahrt dauert knapp 7 Stunden.

Tickets von Madrid oder Frankreich suchst und buchst du am besten über Omio oder Trainline, um verschiedene Anbieter zu vergleichen. Weitere Tickets gibt es auf der offiziellen Website der spanischen Bahn, RENFE.

Mit dem Bus

Flixbus bietet Direktverbindungen quer durch Europa an, aber die Fahrt dauert oft über 20 Stunden und die Preise beginnen bei 50 € einfach.

So lange im Bus zu sitzen ist unserer Meinung nach eher eine Qual, und wenn du aus irgendeinem Grund nicht fliegen möchtest, empfehlen wir zumindest, die Fahrt zu halbieren, eine der Städte auf der Route tagsüber zu erkunden und nachts weiterzufahren.

Mit dem Auto

Die Autofahrt von London dauert rund 16 Stunden reine Fahrzeit und umfasst 1.500 km. Rechne bei den Kosten nicht nur mit teurem Kraftstoff auf den Autobahnen, sondern auch mit Mautgebühren in Frankreich und Spanien.

Verkehrsmittel in Barcelona

Barcelona hat eines der besten öffentlichen Verkehrsnetze in Europa und ist zudem sehr fußgänger- und fahrradfreundlich. Es lohnt sich daher definitiv nicht, ein Auto zu mieten oder regelmäßig Taxis zu nutzen.

Wenn du doch mit dem Auto anreist, empfehle ich, es am Stadtrand zu parken und mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiterzufahren – Parken im Zentrum wird sehr teuer (wenn du überhaupt einen Platz findest).

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Öffentliche Verkehrsmittel: Metro, Straßenbahn und Bus

Der öffentliche Nahverkehr in Barcelona ist übersichtlich, zuverlässig und verhältnismäßig günstig.

Das Rückgrat bilden 12 Metrolinien und für längere Strecken S-Bahnen. Die Metro wird durch Straßenbahnen, zahlreiche Buslinien und auch einige Seilbahnen ergänzt.

Für die Routenplanung hat mir Google Maps am besten geholfen; es verknüpft nicht nur mögliche Umstiege gut miteinander, sondern empfiehlt auch, wo es sinnvoll ist, zu Fuß zu gehen.

ACHTUNG – nicht alle U-Bahn-Stationen haben barrierefreien Zugang. Das solltest du bedenken, wenn du mit einem Kinderwagen unterwegs bist, damit dich lange, enge Treppen nicht vor Ort überraschen. Leider unterscheidet der U-Bahn-Netzplan nicht zwischen barrierefreien und nicht barrierefreien Stationen. Diese Information findest du bei Google Maps – barrierefreie Stationen zeigen beim Anklicken oder bei der Routenplanung ein Rollstuhl-Symbol an.

Öffentliche Verkehrsmittel in Barcelona – Tarife und Ticketkauf

Eine Einzelfahrt in Zone 1, die den Großteil des „touristischen“ Barcelona abdeckt, kostet 2,65 €. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass sich für dich eines der Mehrtages- oder Touristentickets mehr lohnt.

Ein Einzelticket erlaubt zwar Umstiege, aber nicht in jedem Fall. Du darfst dabei nur Linien eines einzigen Betreibers nutzen (und selbst die U-Bahn hat 2 verschiedene). Außerdem gilt es nicht für Fahrten zum und vom Flughafen.

Du kannst eine Einzelfahrt auch kaufen, indem du beim Einsteigen in den Bus oder die Straßenbahn oder an den U-Bahn-Drehsperren deine Zahlungskarte oder dein Handy hinhältst. Das System ist rein digital – ein Papierticket bekommst du nicht.

Empfohlene Tickets:

  • T-Casual: Ein Ticket für 10 Fahrten für 12,55 €. Es kann von mehreren Personen genutzt werden und gilt für alle Betreiber und Verkehrsmittel.
  • Hola Barcelona Travel Card: Unbegrenztes Reisen für eine Person für 2–5 Tage (ab 18,10 €). Du kannst sie im Voraus online kaufen.

Für diese Tickets benötigst du entweder eine physische Chipkarte (an jedem Ticketautomaten für 1 € erhältlich) oder musst die mobile App T-mobilitat aktivieren.

Zu Fuß und mit dem Fahrrad

Den historischen Stadtkern (Barri Gòtic, El Born) erkundest du am besten zu Fuß. Wenn du es nicht eilig hast, kannst du auch zu vielen anderen Sehenswürdigkeiten laufen – ob zu Gaudís Gebäuden oder zur Kathedrale Sagrada Família.

So hast du die Chance, viele Details und interessante Dinge zu entdecken, die der durchschnittliche Tourist so gut wie sicher verpasst. Allein die Häuser der Stadt verstecken so viele kleine Überraschungen, dass ich hier wochenlang spazieren gehen und dabei immer noch neue Entdeckungen machen könnte.

Da der Großteil des Zentrums völlig flach ist und du – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nur breite, gerade Straßen vorfindest, gehört Barcelona zu den idealen Städten für Erkundungstouren mit dem Fahrrad. Viele Verleihe oder sogar Hostels und Hotels bieten Fahrradverleih an, oder du nutzt kurzfristiges Bike-Sharing über Apps wie Donkey Republic oder Tier.

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Unterkunft

Beim letzten Mal waren wir mit einem 4 Monate alten Baby in Barcelona und haben zu unserer vollsten Zufriedenheit in den Durlet Beach Apartments im Stadtviertel Poblenou gewohnt. Nur ein kurzer Spaziergang von unserer Lieblingsallee, der Rambla del Poblenou, mit vielen tollen Restaurants und Cafés, ein paar Minuten vom Strand entfernt und mit zahlreichen Möglichkeiten für Ausflüge mit dem Kinderwagen.

Sehr angenehm waren auch die Apartments von TSA La Rosa im Viertel Gràcia.

Die besten Viertel zum Übernachten

Eixample

Ein Viertel mit breiten Boulevards, ikonischen Gaudí-Gebäuden wie der Sagrada Família oder der Casa Batlló sowie jeder Menge stilvoller Restaurants. Eine tolle Wahl, wenn du Komfort, gute Verkehrsanbindung und ruhigere Unterkunft im Zentrum suchst.

Konkrete Unterkunftstipps:

Barri Gòtic und El Born

Das historische Herz Barcelonas mit verwinkelten Gassen, gotischen Kirchen, kleinen Bars und lebhafter Atmosphäre von früh bis spät. Wenn du Nachtleben magst und mitten im Geschehen sein möchtest, bist du hier richtig.

Konkrete Unterkunftstipps:

Gràcia

Ein alternatives Viertel mit vielen Cafés, Läden und kleineren Märkten. Ein ruhigeres Gebiet direkt außerhalb des Zentrums – ideal, wenn du länger bleibst.

Konkrete Unterkunftstipps:

Poblenou und Barceloneta

Küstennahe Viertel, ideal für einen Sommerurlaub – strandnah, mit moderner Architektur und traditionellen Fischerstraßen.

Konkrete Unterkunftstipps:

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Preise und Budget

Barcelona ist eine wohlhabende und sehr touristische Stadt. Die Preise spiegeln das wider.

Dennoch lässt sich Barcelona durchaus günstig bereisen – besonders wenn du zumindest einen Teil der Zeit selbst kochst und mittags lieber ein mexikanisches Bistro als ein Restaurant besuchst. Andernfalls sind Essen und Trinken nach der Unterkunft bei weitem der größte Kostenfaktor.

  • Kaffee: 1,50–4 €
  • Bier: 2,50–4 €
  • Tapas: 2–6 € pro Stück
  • Hauptgericht im Restaurant: 12–22 €
  • Menú del día (Tagesmenü inkl. Getränk): 10–15 €
  • Eintrittspreise für Sehenswürdigkeiten: Sagrada Família ab 26 €, Park Güell 13 €, Casa Batlló ab 29 €

Tipp: Kauf deine Tickets online – sie sind meist günstiger und du sparst dir lange Warteschlangen.

Sicherheit

Barcelona ist grundsätzlich eine sichere Stadt, hat aber den Ruf als Paradies für Taschendiebe.

  • Besonders aufpassen solltest du auf La Rambla, in der U-Bahn und am Strand.
  • Trage deine Geldbörse und dein Handy nicht in der Gesäßtasche.
  • Lass deine Sachen am Strand niemals unbeaufsichtigt – auch nicht für ein paar Minuten.
  • Meide bestimmte Teile des Viertels Raval nachts.
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Internet und SIM-Karten

Spanien ist Teil der EU – wenn du also aus der EU kommst, kannst du in Barcelona bedenkenlos denselben Mobilfunktarif wie zu Hause nutzen.

Ansonsten empfiehlt sich ein Datenpaket per eSIM; die besten Angebote finde ich persönlich in der Revolut-App.

WLAN gibt es fast überall, und die Internetgeschwindigkeit ist generell sehr gut. Für digitale Nomaden gehört Barcelona außerhalb der Hauptsaison zu den besten Destinationen weltweit – von den Preisen einmal abgesehen.

Sprache

Die Amtssprachen sind Katalanisch und Spanisch. Barcelona ist jedoch eine so touristische und internationale Stadt, dass du überall problemlos auf Englisch kommunizieren kannst.

Grundlegende Phrasen auf Katalanisch werden dennoch sehr geschätzt und heben dich von der endlosen Touristenschar ab, die nur für schöne Instagram-Fotos hierhergekommen ist. Du kannst dafür zum Beispiel die App Duolingo nutzen.

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FAQ und nützliche Ressourcen

Wie lange sollte man nach Barcelona fahren?

  • 3–4 Tage reichen für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Gaudís Bauwerke und etwas Erholung am Strand.
  • Eine Woche ermöglicht ein entspannteres Tempo oder Ausflüge in die Umgebung (Montserrat, Sitges, Girona).

Wann ist die beste Reisezeit für Barcelona?

  • April–Juni und September–Oktober: ideales Wetter, weniger Trubel.
  • Juli–August: größte Menschenmassen, endlose Warteschlangen, Hitze und teure Hotels.
  • Winter: günstige Flüge und weniger Touristen, aber kühles Wetter.

Wo kauft man Tickets?

Am besten online im Voraus buchen – das spart Zeit und oft auch Geld:

Wie kommt man in der Stadt am besten voran?

Am besten nutzt du so oft wie möglich U-Bahn und Bus – die Hola Barcelona Card lohnt sich sehr. Kurze Strecken kannst du gut zu Fuß zurücklegen; Barcelona ist eine Stadt, die für Fußgänger gemacht ist. Du kannst auch ein Fahrrad mieten – entweder für den ganzen Tag oder für einzelne Fahrten über Bike-Sharing.

Wie sicher ist Barcelona?

Barcelona ist grundsätzlich sicher, aber Taschendiebstahl ist ein großes Problem. Sei besonders vorsichtig auf der La Rambla, in der U-Bahn und am Strand.

Kann man in Barcelona schwimmen?

Ja, mitten in der Stadt gibt es mehrere Strände – der bekannteste ist die Barceloneta, während Nova Icaria und Bogatell sauberer und ruhiger sind. Nördlich von Barcelona erstreckt sich die berühmte Küstenregion Costa Brava.

Nützliche Links und Ressourcen

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Wohin als Nächstes?

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